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In der europäischen Energiekrise zahlt sich Unabhängigkeit aus

In weiten Teilen Europas herrscht derzeit eine Energiekrise sondergleichen. Viele Länder kämpfen mit rapiden steigenden Kosten für Strom und schnüren permanent neue Pakete, um Haushalte und Industrien entlasten zu können. Denn günstige Energie ist für alle Teile der Gesellschaft essenziell, um eine hohe Produktivität sowie Lebensqualität gewährleisten zu können.

Ohne Strom funktioniert in der modernen Gesellschaft nämlich kaum noch etwas – ob im Internet die neusten Nachrichten lesen oder eine Runde im schweizer online Casino spielen. Die Abhängigkeit an externe Lieferanten hat sich besonders im Jahr 2022 als schwerer Fehler erwiesen, der jetzt alle Bürger betroffener Länder teuer zu stehen kommt.

Strompreisvergleich zwischen Schweiz und Deutschland

Auch der Preis in der Schweiz wird stark ansteigen, und dass, obwohl die Versorgung grösstenteils autark gewährleistet werden kann. In den vergangenen zehn Jahren hielt sich der Strompreis überaus solide bei 20 Rappen pro Kilowattstunde. Für das Jahr 2023 soll er dann auf 27 Rappen ansteigen, was circa 25 % Mehrkosten entspricht. Schliesslich sind die Strombörsen heutzutage stark miteinander verknüpft und eine Angebotsknappheit wirkt sich auf alle Teilnehmer (in Europa) aus.

Doch ein Blick auf die grösste Wirtschaftsnation in Europa, Deutschland, zeigt, dass es noch viel schlimmer hätte kommen können. Bereits im Vergleich von 2021 auf 2022 erfolgte ein Anstieg von fast 30 % auf 40 Cent pro Kilowattstunde, für 2023 wird noch mal ein weiterer Sprung erwartet. So haben die ersten Versorger bereits einen Strompreis von 50 Cent und mehr angekündigt. Im Laufe des Jahres 2023 könnte es sogar zu einer Verdopplung gegenüber 2021 kommen. Deswegen greift die deutsche Regierung schon heute mit einer Deckelung bei 40 Cent ein, damit zumindest die einkommensschwachen Haushalte nicht im Dunkeln sitzen müssen.

Deutschland erzeugte im Jahr 2021 rund ein Viertel seines Stroms aus Gas und Atomkraft. Atomkraft fällt Anfang 2023 komplett weg, das Gas muss in Zukunft teuer beschafft werden, zum Beispiel über LNG-Terminals. Eine zuverlässige regenerative Quelle besitzt Deutschland nicht, denn Windkraft und Fotovoltaik eignen sich beide nicht für das Decken der wichtigen Grundlast. Wasserkraft spielt hingegen kaum eine Rolle bei der Gesamtversorgung. Die Schweiz gewinnt hingegen einen Grossteil des Stroms aus der grundlastfähigen Wasserkraft.

Schweiz gewinnt 80 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen

Dank der geografischen Besonderheiten im Land konnte die Schweiz schon immer auf zuverlässige und kostengünstige Wasserkraft setzen. Diese machte im Jahr 2021 ganze 68 % der gesamten Stromerzeugung des Landes aus. Anders als Fotovoltaik oder Wind kann Wasser dabei die wichtige Grundlast decken. Denn die Turbinen und Stauseen lassen sich bei Bedarf schnell hochskalieren, damit auch Bedarfsspitzen abgefangen werden können. Das ist mitunter der wichtigste Vorteil von Wasserkraft.

Weitere 11 % stammen aus den ebenfalls erneuerbaren Quellen Fotovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse. Diese eignen sich jedoch nur bedingt für die Grundlast, insbesondere im Winter, wenn der Bedarf oft etwas höher ist. Denn dann sind die Tage kurz und die Sonnenstunden wenig, der Wind steht oftmals still. Dennoch machen die erneuerbaren Energien als Ganzes rund 80 % der Stromerzeugung des Landes aus. Sie bilden die Basis für die hohe Autarkie, was die Energieversorgung der Schweiz angeht.

Die restlichen 20 % kommen aus Kernenergie und zu minimalen Teilen aus Abfällen und fossilen Energieträgern. Atomkraft ist demnach weiterhin ein wichtiger Stromlieferant, der auch in naher Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Es gibt keinen konkreten Plan zum befristeten Atomausstieg, aber der Neubau von Atomkraftwerken wird nicht mehr genehmigt. Im Laufe der Zeit wird es also irgendwann zur Abschaltung der letzten Kernkraftwerke kommen und damit auch zum Atomausstieg. Bis dahin muss die Schweiz weiter in alternative Quellen investieren, um den derzeit noch hohen Anteil der Kernkraft von fast 20 % kompensieren zu können.

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