Ausgaben sinnvoll reduzieren: So geht’s!

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Meist sind am Ende des Geldes immer noch zu viel Tage des Monats übrig, ein Phänomen was sich durch viele Gesellschaftsschichten zieht. Die Preise steigen, die Löhne bleiben auf gleichem Niveau. Eine mögliche Lösung ist es Geld zu sparen, aber nicht überall ist noch Sparpotenzial vorhanden. Doch beim Einkauf hat sich gezeigt, dass viele Menschen noch deutlich mehr sparen könnten, beispielsweise indem sie Cashback Angebote von Mein Deal nutzen oder nicht mit Heißhunger, sondern grundsätzlich mit Einkaufszettel einkaufen gehen. Die besten Tipps, um die monatlichen Ausgaben zu reduzieren, können Sie hier nachlesen.

Ein Haushaltsplan als A und O für die monatlichen Ausgaben

Sie stehen jeden Monat vor der Frage, wo das Geld schon wieder hingeflossen ist? Damit sind Sie nicht alleine, wenn es um die Finanzen geht, verlieren viele Menschen schon mal den Überblick. Ein Haushaltsbuch mit Haushaltsplan ist daher einer der wichtigsten Schritte, um die monatlichen Ausgaben zu kontrollieren. Hier ein Snack beim Bäcker, hier ein Kaffee to go – oft sind es Kleinigkeiten, die die monatlichen Kosten erheblich steigern können. Natürlich können Sie nicht auf alle Annehmlichkeiten des Lebens verzichten, der Restaurantbesuch mit dem Partner, das Glas Wein auf dem Weinmarkt, all das sind Dinge, die zum glücklichen Leben dazugehören.

Doch muss der Kaffee bei Starbucks am Morgen wirklich sein? Es hat sich gezeigt, dass der tägliche Mitnahmekaffee innerhalb von zehn Jahren ein Vermögen von mehr als 10.000 Euro verschlingt. Der Outdoor-Becher mit dem selbst gekochten Kaffee wäre hier also tatsächlich die günstigere Alternative gewesen.

Durch den Haushaltsplan können Sie erkennen, welche kleinen Ausgaben während des Monats anfallen, die Ihnen kaum bewusst sind, die das Budget aber am Ende des Monats dennoch spürbar schmälern. Schon hier kann eine Reduktion helfen, um beim Einkauf zum Monatsende nicht permanent auf den Euro schauen zu müssen, sondern immer noch genug Geld zur Verfügung zu haben.

Sonderangebote, Sparangebote und Gratisproben

Der größte Teil des Einkommens geht für die Miete drauf, doch ein nicht zu verachtender Teil verbleibt außerdem im Supermarkt. Und hier wird das Sparpotenzial von vielen Menschen nicht richtig ausgenutzt. Beim Shopping gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um zu sparen und viel mehr nach persönlichem Bedarf zu kaufen. Ganz wichtig ist dabei die Einkaufsliste, die punktgenau aufführt, welche Lebensmittel gekauft werden. Wer zusätzlich sparen möchte, arbeitet sich durch die Wochenangebote und kauft dort, wo er seine benötigten Produkte im Sonderangebot ergattern kann.

Sonderangebote finden sich aber nicht nur im Prospekt, oft gibt es Spar-Aktionen, die nur übers Internet aufzufinden sind. So bieten viele Hersteller regelmäßig Gratisproben an oder stellen Cashback Angebote zur Verfügung, bei denen Sie Ihr Geld zurückerhalten, wenn Sie ein bestimmtes Produkt gekauft haben. Der Sinn dahinter ist, dass mehr Menschen ein Produkt probieren sollen, mit Cashback wird der Kauf angeregt, denn das Geld wird ohne Wenn und Aber erstattet.

Für Sie sind solche Aktionen eine Möglichkeit, wie Sie neue, oft teure Lebensmittel einfach mal ausprobieren können, ohne dafür zu bezahlen. Zwar müssen Sie im Laden in Vorkasse gehen, doch nachdem Sie den Kassenbon hochgeladen haben, bekommen Sie den Einkaufspreis einfach wieder auf Ihr Bankkonto erstattet. Cashback kann sich daher richtig lohnen und es ist wichtig, vor dem Wocheneinkauf Ausschau nach neuen Angeboten zu halten.

Fixkosten – Tarife vergleichen lohnt sich

Neben Miete und Ausgaben für Lebensmittel sind es vor allem Fixkosten, die das Monatsbudget erheblich belasten. Versicherungen, Stromkosten, Internetgebühren, Monatstarife für den Handyvertrag – das und vieles mehr lässt das Budget auf dem Konto sehr schnell schmelzen. Und hier herrscht Einsparpotenzial, denn die wenigsten Verbraucher achten beim Abschluss eines Vertrages wirklich darauf, dass sie den billigsten Anbieter nehmen.

Hinzu kommt die Angst vorm Anbieterwechsel, wenn das System einmal läuft, scheuen viele Menschen die Veränderung. Dabei kann genau hier gespart werden. Als Stromanbieter wird fast immer der lokale Versorger gewählt und das lässt sich dieser natürlich fürstlich bezahlen. Die Tarife beim lokalen Stromanbieter sind teilweise bis zu einem Drittel höher als bei überregionalen Versorgern, die ihre Leistungen von fern in die Leitungen einspeisen.

Ein Wechsel kann die monatlichen Kosten erheblich senken, wenn dabei auf die Details des Angebots geachtet wird. Wichtig ist, dass der neue Stromanbieter für eine gewisse Zeit tariflich gebunden bleibt. Ein Wechsel lohnt sich für Sie nicht, wenn Sie nach Ablauf von zwei Monaten eine Strompreiserhöhung erhalten. Wenn Ihnen der neue Anbieter jedoch garantiert, dass sein günstiger Tarif für mindestens zwei Jahre zur Verfügung steht, lohnt es sich zuzuschlagen.

Vergleiche sind auch beim Internetanbieter, beim Handyvertrag und bei jeglicher Versicherung empfehlenswert. Oftmals lassen sich durch einen Anbieterwechsel neue Konditionen aushandeln, manchmal gibt es bei Kündigungsabsicht auch vom alten Anbieter ein besonders gutes Angebot, damit Sie als Kunde weiter erhalten bleiben. Die Angst vor einem Versorgungsengpass ist nicht nötig, insbesondere beim Stromanbieterwechsel wird ein nahtloser Übergang garantiert.

Geld sparen durch weniger Energieverbrauch

Die Energiekosten steigen beinahe jährlich an und die Kosten, die für Strom und Heizung entstehen, explodieren förmlich. Nicht nur ein Anbieterwechsel kann dabei helfen, die monatlichen Kosten zu reduzieren, sondern auch das Verhalten im Alltag spielt eine Rolle. Stromfresser finden sich in nahezu jedem Haus, sie zu finden und zu eliminieren zahlt sich langfristig aus. Ein Blick sollte dabei immer in die Küche fallen, wo Großgeräte eine Menge Strombedarf haben, oft aber noch auf schlechter Energieeffizienzklasse laufen. Ob Wäschetrockner, Spülmaschine, Waschmaschine oder Kühlschrank, schon der Wechsel von Energieeffizienzklasse A zu A+++ kann dafür sorgen, dass die Stromkosten um ca. 20 Prozent gesenkt werden!

Wenn die alte Waschmaschine also ohnehin schon ihre Macken hat, der Neukauf aber aufgrund von Kosten bislang gescheut wurde, lohnt es sich, die Stromersparnis einmal in Zahlen zu berechnen. In vielen Fällen zeigt sich, dass schon innerhalb des ersten Jahres der Anschaffungspreis des Neugeräts wieder eingeholt wird, durch geringere Stromkosten.

Moderne Geräte verfügen außerdem über zusätzliche Sparprogramme, die weniger Energie und Wasser verschwenden. Das Eco-Waschprogramm Ihrer Waschmaschine oder die „Kaltluft-Trocknung“ Ihres Wäschetrockners unterstützen Sie dabei, weniger Geld für Strom und Energie auszugeben. Und manchmal lohnt es sich sogar herauszufinden, ob wirklich alle Geräte benötigt sind. Wenn Sie einen Balkon oder eine Terrasse haben, lässt sich der Wäschetrockner oft sogar durch einen Wäscheständer ersetzen und der spart richtig viel Strom.