Grüne Start-ups: Der Trend geht zur Nachhaltigkeit!

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Photo by Guillaume de Germain on Unsplash

Dass der Trend eindeutig in Richtung Nachhaltigkeit geht, zeigt sich auch bei den Grünen Start-ups, die auch Green-Economy-Startups genannt werden. Diese Unternehmen haben stets grüne Themen und somit auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Sie setzen sich mit ihren Konzepten für eine bessere Zukunft aktiv ein. Sicherheit ist ein weiteres wichtiges Thema, das hier im Fokus steht. Das gilt auch für das Casino777 Online Casino, denn auch hier wird die Sicherheit des Kunden großgeschrieben. Das Hauptaugenmerk von grünen Start-ups liegt vor allem darin, bedenkliche Produkte oder auch Dienstleistungen durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen.

Geschäftsideen nachhaltiger grüner Start-ups

Die Geschäftsideen der grünen Start-ups dürfen wohl zu Recht als eine Bereicherung für den Planeten Erde gesehen werden.

Mindful Mission

Dieses Start-up wurde von Karim Abdel-Baky (24) und Christoph Rebernig (23) gegründet. Ziel dieses Start-ups ist es, dass eine Million Abonnenten für „mindful mission“ erreicht werden. So wäre es möglich, mit einer Investition von 8 Euro im Monat den eigenen CO₂-Fußabdruck auszugleichen.

Auf der einen Seite berechnet Mindful Mission, wie viel CO₂ man verbraucht und finanziert auf der anderen Seite dann Klimaschutzprojekte, die wiederum CO₂ einsparen. Hier wurde aufwendig ein Algorithmus entwickelt, der dem Nutzer Tipps gibt, wie der eigene Fußabdruck reduziert werden kann. Interesse an diesem Projekt zeigte auch ein Kreuzfahrtunternehmen, doch dieses wurde von dem Start-up abgelehnt, da man hier keine Möglichkeit sah, die CO₂ Emissionen des Konzerns zu reduzieren. Doch beim Einzelnen gestaltet sich das vollkommen anders. So kann man einen Flug zum Beispiel durch eine Zugfahrt ersetzen.

Kleiderly

Dieses Start-up entstand, weil die Gründerin Alina Bassi ihre Verwandte im afrikanischen Tansania besuchte. Dort bemerkte sie, dass an den dortigen Marktständen Unmengen von gebrauchter europäischer Kleidung verkauft wurde. Dies veranlasste die in Berlin lebende Britin dazu, eine Recherche zu starten und deren Ergebnisse waren eher niederschmetternd, denn in Europa landen 87 % der Kleidung auf Müllhalden. In Zahlen bedeutet das sekündlich einen LKW voll mit Kleidung, dessen Ladung auf dem Müll landet. Doch der hohe Plastikanteil in der Kleidung sorgt dafür, dass das Verrotten bis zu 200 Jahre dauert. Noch schlimmer stellt sich das Ganze dar, wenn diese gebrauchte Kleidung verbrannt wird, da dies Unmengen von CO₂ in Atmosphäre entlässt.

Grund genug für die Chemieingenieurin, eine Recyclingmethode zu entwickeln, die aus Altkleidern ein plastikähnliches Material entstehen lässt. Der so gewonnene Rohstoff wird dann wieder weiterverkauft und lässt sowohl neue Mode entstehen als auch Möbel oder Kleiderbügel.

For Super Heroes

Gemeinsam mit seinen Mitstreitern wollte Friedrich Klinger eigentlich eine Ernährungs-App auf den Markt bringen. Doch als er bemerkte, dass seine eigenen Eltern nach nur zwei Wochen das Interesse an der App verloren, war das für ihn ein Weckruf. Nach dieser für ihn unerfreulichen Entwicklung fiel ihm aber auf, dass viele Lebensmittel im Kühlschrank einfach schlecht wurden, weil man sie schlicht vergessen hatte oder weil nicht ausreichend Zeit zum Kochen vorhanden war. Das war dann die Geburtsstunde für das Start-up Super Heroes.

Dieses produziert Trinkmahlzeiten für alle, die trotz Hektik auf eine gesunde Ernährung nicht verzichten wollen. Gleichzeitig werden hierbei auch noch Ressourcen geschont. Rein pflanzlichen Zutaten als Inhaltsstoffe, die nach saisonaler Ernte gefriergetrocknet werden, sind die Bestandteile der Trinkmahlzeiten. Hier sind beispielsweise Beeren, Nüsse und auch Algen enthalten. Nur 30 Sekunden muss das Pulver im Wasser verrührt werden und das Ergebnis ist dann ein Smoothie oder ein Shake. Aktuell stehen dem Markt nur süße Varianten zur Verfügung, an herzhaften Drinks wird aber bereits gearbeitet.

Epap

Hier wird der Verschwendung von bergeweise Papier, die durch die „Belegausgabepflicht“ ausgelöst wurde, der Kampf angesagt. Diese papiermäßige Pflicht wandelt das Start-up Epap in eine digitale Spielart um. Die Rechnung wird hier nämlich nicht auf Papier, wie sonst üblich, übergeben, sondern sie wird einfach von der Epap­App empfangen. Dem Gründer und seinen Mitarbeitern waren die elend langen Kassenzettel schon lange ein Dorn im Auge. Schon jetzt funktioniert Epap mit 18 der 20 großen Kassenhersteller in Deutschland und so lassen sich die Finanzen digital verwalten. Die Anschaffung eines Zusatzgerätes ist nicht notwendig, da die Integration über die Kassensoftware erfolgt. Der Händler zahlt für den Einsatz von Epap eine Gebühr. Nach dem kontaktlosen nun also auch das papierlose Bezahlen.

Active Giving

Laurent Petit ist ein 33-jähriger Belgier, der vor 4 Jahren nach Berlin zog. Dort trat er einer Laufgruppe bei und schon bald beschäftigte er sich mit dem Gedanken, wie man das Laufen mit Nachhaltigkeit verbinden könnte. Das war die Geburtsstunde von Active Giving. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzten alle Läufer der Laufgruppe eine Fitness App, deren Ziel es war, fit und gesund zu bleiben. Petit beschäftigte sich nun damit, wie man daraus mehr schaffen konnte. Er sprach in der Folge die Betriebe an, in denen die Mitglieder der Laufgruppe tätig waren und erklärte, dass er mit 250 Leuten gemeinsame Läufe absolvieren würde und wie sie die Idee fänden, wenn entsprechend für jeden gelaufenen Kilometer ein Baum pflanzen würden.

Diese Idee wurde sehr positiv aufgenommen und gemeinsam mit zwei Mitgründern startet die App im Juni 2020. Wer also nun dort läuft, pflanzt Kilometer für Kilometer Bäume. Die Unternehmen finanzieren das durch die Werbung, die sie in der App schalten. Es dauert nur 6 Monate und 13000 aktive User haben dafür gesorgt, dass mehr als 160.000 Bäume gepflanzt wurden. Die Sportarten Radfahren, Surfen, Yoga oder Schwimmen zählen ebenfalls.

Forest Gum

Kaugummi kauen ist äußerst populär, das sich zeigt sehr deutlich an dem Kaugummimarkt in Deutschland, der immerhin eine halbe Milliarde Euro jährlich umsetzt. Allerdings macht sich kaum ein Verbraucher Gedanken darüber, dass er genau genommen auf Plastik kaut, das wiederum aus Erdöl hergestellt wird. Während einer Vorlesung hörte Thomas Krämer 40, seinem Professor aufmerksam zu.

Dieser sprach in einem Seminar über Forstwirtschaft und über Chicle. Hierbei handelt es sich um einen Baumsaft, der schon von 500 Jahren in Zentralamerika wie Kaugummis gekaut wurde. Er entschloss sich daraufhin, die Chicle-Produzenten zu besuchen, deren Vertrauen Thomas Krämer dann gewinnen konnte. Forest Gum wurde dann in 2019 gegründet und hier wird Kaugummi aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt. Erhältlich ist Forest Gum bei großen Ketten wie Müller, Rewe und auch Rossmann und ist derzeit in zwei Geschmacksrichtungen, Minze und Beeren, erhältlich.