Buchhaltung für Unternehmer leicht gemacht

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Herzlich willkommen im neuen Jahr 2023! Vielleicht gehört zu Ihren guten Vorsätzen ja dieses Jahr eine bessere Buchhaltung. Manche Unternehmer sind leider nach wie vor geneigt, die Buchhaltung als unnötigen Papierkram abzutun. Doch im neuen Jahr wird alles anders. Denn mit ein wenig Grundkenntnissen und etwas externer Hilfe ist es gar nicht so schwer, die eigene Buchhaltung im Griff zu haben. Falls es klappt, profitieren alle davon: Der Unternehmer hat stets einen optimalen Überblick über alle Geschäftsvorgänge, die Mitarbeitenden können sich stressfreier ihrer eigentlichen Tätigkeit widmen. Wir erklären, worauf es ankommt.


Worum geht es in der Buchhaltung?


Als Buchhaltung bezeichnet man die Analyse und Dokumentation aller Geschäftsvorgänge in einem Unternehmen. Dazu gehören insbesondere alle Vorgänge, die einen Einfluss auf die Vermögenssituation der Firma haben: Einnahmen, Erlöse, Umsätze, Aufwendungen für Material, Abschreibungen, Ausgaben für Miete, Kredite, Aufwendungen für Löhne und Gehaltszahlungen. Die Buchhaltung erfolgt nicht freiwillig, sondern ist gesetzlich vorgeschrieben (Buchhaltungspflicht). Unternehmer sollten also stets daran denken, alle Geschäftsvorfälle, die in irgendeiner Weise das Vermögen betreffen, systematisch und chronologisch zu erfassen. Andernfalls droht Ärger mit der Steuerbehörde. Abzugrenzen ist die Buchhaltung von der Buchführung. Als solche bezeichnet man die Dokumentation von Geschäftsvorfällen anhand von Belegen. Während die Buchführung lediglich eine Informationsquelle ist, handelt es sich bei der Buchhaltung um eine komplexe, verbindliche Organisationseinheit innerhalb des Unternehmens.


Darum ist die Buchhaltung in jedem Unternehmen so wichtig


Die Buchhaltung hängt eng mit dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens zusammen. Sie verschafft Unternehmern einen umfassenden Überblick über alle Geschäftsvorgänge in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit einem erfahrenen Partner wie dem Treuhandbüro in Zürich ist es möglich, alle buchhalterischen Ziele zu erreichen. Dazu gehören neben der Dokumentation die Planung und die Kontrolle. Wer seine Buchhaltung unter Kontrolle hat, weiß automatisch , wie es um die Liquidität sowie um die Ertragssituation und Ausgabensituation seiner Firma bestellt ist. Das Risiko finanzieller Einbussen sinkt dadurch erheblich.


Was gehört alles zur Buchhaltung?


Zur modernen Buchhaltung gehören per definitionem fünf Teilbereiche. Einige dieser Teilbereiche sind für jede Firma verpflichtend, andere dienen lediglich der Veranschaulichung von Prozessen im geschäftlichen Alltag. Diese fünf Teilbereiche sind: die Finanzbuchhaltung, die Betriebsbuchhaltung (nicht verpflichtend), die Anlagenbuchhaltung, die Lohnbuchhaltung sowie die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung.


Diese Grundsätze gelten bei der Buchhaltung


Zu einer ordentlichen Buchhaltung gehört immer das Einhalten von acht Grundsätzen. Dies sind: der Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit, der Grundsatz der Vollständigkeit, der Grundsatz der Einzelbewertung, der Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, der Grundsatz der Wertaufhellung, der Grundsatz der Ordnungsmäßigkeit, der Grundsatz der Sicherheit und der Grundsatz der Bilanzidentität. Nur wenn alle Grundsätze eingehalten werden, gelingt die Buchhaltung im neuen Jahr. Zu den Vorteilen einer gelungenen Buchhaltung zählen effektive Geschäftsabläufe, übersichtliche Finanzen, gesetzeskonforme Unterlagen, Kosteneinsparung und bessere Zusammenarbeit mit dem Steuerberater des Unternehmens.


Fünf Tipps für ein einfache Buchhaltung


Beherzigen Sie folgende fünf Tipps für eine einfachere und effektivere Buchhaltung:

Bewahren Sie Ihre Belege auf und sortieren Sie diese ordentlich. Dazu zählen Rechnungen, Quittungen und Bons, die mit dem Unternehmen in Zusammenhang stehen.
Entwickeln Sie eine zeitliche Routine. Reservieren Sie in Ihrem Arbeitsalltag eine feste Zeitspanne, die ausschließlich der Buchhaltung gehört.
Schaffen Sie mehr Ordnung durch eine Digitalisierung Ihrer Buchhaltung.
Trennen Sie private und geschäftliche Konten sauber voneinander. Dies gilt insbesondere für Kleinunternehmen, bei denen ein Konto häufig für mehrere Zwecke benutzt wird.
Holen Sie sich bei strittigen Fragen und Problemen Hilfe von außerhalb.