Weniger Gehalt bei vollem Risiko: Warum Frauen finanziell früher vorsorgen müssen

Frankfurt (ots) –

– Einkommensunterschiede wirken sich über das gesamte Erwerbsleben aus.
– Finanzielle Unabhängigkeit braucht frühe Entscheidungen.
– Female Finance stärkt Selbstbestimmung.

Der Equal Pay Day macht jedes Jahr sichtbar: Trotz gleicher Qualifikation und Leistung verdienen Frauen in Deutschland im Durchschnitt immer noch weniger als Männer. Symbolisch markiert der Aktionstag den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem Frauen rechnerisch unbezahlt arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar entlohnt werden. Der Gender-Pay-Gap ist nicht nur eine statistische Größe, sondern auch Ausdruck struktureller Unterschiede, die sich über das Erwerbsleben hinweg auswirken: Unterbrochene Erwerbsbiografien, Teilzeitphasen und unbezahlte Care-Arbeit führen dazu, dass Frauen seltener Vermögen aufbauen, häufig finanziell abhängig und im Alter deshalb auch überdurchschnittlich oft von Altersarmut betroffen sind. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung sagen: Dazu muss es nicht kommen – und ermutigen Frauen, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Finanzcoaches der DVAG leisten hierbei wichtige Unterstützung.

Finanzielle Unabhängigkeit beginnt früh

Finanzielle Freiheit entsteht nicht über Nacht, sondern entwickelt sich über viele Jahre hinweg. Gerade weil weibliche Lebensläufe häufig nicht geradlinig verlaufen, ist es entscheidend, finanzielle Themen frühzeitig und realistisch anzugehen. Wer seine Finanzen versteht, kann Prioritäten setzen und Spielräume für unterschiedliche Lebensphasen und persönliche Ziele schaffen.

Altersvorsorge: Lebensrealitäten mitdenken

Altersarmut betrifft Frauen überdurchschnittlich – nicht weil sie weniger leisten, sondern weil ihre Lebensläufe anders verlaufen. Familienphasen, Pflegeverantwortung oder Teilzeit hinterlassen Lücken in der Vorsorge. Finanzielle Sicherheit im Alter ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis frühzeitiger und individueller Planung. Besonders kostspielig ist es, finanzielle Entscheidungen aus Unsicherheit aufzuschieben oder ganz zu vermeiden. Schon kleine, regelmäßige Beiträge können über einen langen Zeitraum einen spürbaren Unterschied machen. Eine individuelle Beratung zu betrieblichen und privaten Vorsorgemöglichkeiten kann helfen, Lücken zu erkennen und gezielt zu schließen.

Finanzielle Eigenständigkeit statt Abhängigkeit

Für viele Frauen gilt finanzielle Unabhängigkeit heute als zentraler Bestandteil von Selbstbestimmung. Die Altersvorsorge sollte dabei möglichst unabhängig von Lebensmodell oder Partnerschaft geplant werden. Wer die eigene Absicherung im Blick behält, kann Risiken frühzeitig erkennen und flexibel auf Veränderungen im Leben reagieren.

Female Finance: Orientierung und fundierte Entscheidungen

Unter dem Ansatz „Female Finance“ rückt beispielsweise die Deutsche Vermögensberatung im Rahmen des Allfinanzkonzepts die besonderen finanziellen Lebensrealitäten von Frauen in den Fokus. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Finanzbildung zu fördern und Frauen dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen – vom Vermögensaufbau über Investitionen bis hin zur Altersvorsorge. Frauen und Finanzen gehören also untrennbar zusammen. Wer sich frühzeitig mit der eigenen finanziellen Zukunft auseinandersetzt, schafft die Grundlage für Selbstbestimmung, Sicherheit und Unabhängigkeit – heute und im Alter.

Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe

Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Die Finanzcoaches helfen ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bieten sie in über 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen seit 50 Jahren eine branchenübergreifende und individuelle Beratung. Das Familienunternehmen ist Deutschlands größte eigenständige Allfinanzberatung.

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Quelle: ots