Zum Start ins Studium oder die Ausbildung: Versicherungstipps für die erste eigene Wohnung

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Frankfurt am Main (ots) –

Ein weiteres Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen – für viele Schulabsolvent:innen ein Anlass, sich mit ihrer Wohnungssituation zu Studiums- oder Ausbildungsbeginn zu beschäftigen. Im Rahmen einer bevölkerungsrepräsentativen Studie in Zusammenarbeit mit YouGov hat der digitale Versicherungsmanager CLARK deshalb bei den Menschen in Deutschland nachgefragt, was ihnen beim Abschluss ihres ersten Mietvertrags wichtig war – und gibt Versicherungstipps für die erste eigene Wohnung oder WG.

Günstige Miete für die Mehrheit beim ersten Mietvertrag am Wichtigsten

Für mehr als die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) war eine günstige Miete mit den notwendigsten Nebenkosten für ein ausreichend großes Zimmer bzw. Wohnung beim Abschluss ihres ersten Mietvertrages am wichtigsten. Für jede:n Fünfte:n (20 Prozent) war es am relevantesten, dass die Miet- und Nebenkosten nur so hoch lagen, dass sie sich auch eine Hausratversicherung leisten konnten. Eine faire Aufteilung der Miet- und Nebenkosten in der WG war nur für jede:n Zehnte:n (11 Prozent) der ausschlaggebende Punkt, während für zwei Prozent die inkludierte Hausratversicherung in der WG am wichtigsten war. Die Ergebnisse zeigen, dass Versicherungsfragen beim Unterschreiben des ersten Mietvertrags nicht für alle Priorität haben. Warum dies ein Problem sein könnte und welche Versicherungen sich beim Bezug der ersten eigenen Wohnung lohnen, erklären die CLARK-Versicherungsexpert:innen.

1. Egal ob WG oder eigene Wohnung: Hausratversicherung ist essenziell

Beim Bezug der ersten eigenen Wohnung oder eines neuen WG-Zimmers ist es wichtig, sich im ersten Schritt mit einer Hausratversicherung zu beschäftigen. Diese ist für Mieter:innen essenziell, um das bewegliche Inventar eines Hauses – also zum Beispiel Möbel, technische Geräte oder Wertsachen – gegen Rohrbrüche, Feuer oder Einbruchdiebstahl abzusichern.

2. Sich mit der eigenen Versicherungssituation beschäftigen

Während der Schulzeit oder eines Studiums ist man als Jugendliche:r oder junger Erwachsener meist über die sogenannte Familienversicherung krankenversichert. Wird allerdings das 25. Lebensjahr vollendet, eine Ausbildung begonnen oder monatlich mehr als 450 Euro verdient, müssen die Beiträge selbst bezahlt werden. Des Weiteren ist eine Haftpflichtversicherung ein „Muss“. Diese Versicherung springt ein, sollte einer anderen Person oder Sache versehentlich, sprich fahrlässig, Schaden zugefügt werden. Auch hier gilt: Während der Schulzeit oder des Studiums ist man meist über die Eltern mitversichert. Sobald die eigene Erwerbstätigkeit aufgenommen wird, ist man jedoch selbst dafür verantwortlich, sich entsprechend zu versichern.

3. Für eventuelle Streitfälle mit Rechtsschutzversicherung absichern

Auch wenn dies nur in den wenigsten Mietverhältnissen vorkommt und beide Seiten es möglichst vermeiden wollen: In manchen Fällen kann es zu einem Streit zwischen Mieter:in und Vermieter:in kommen. Bereits die kleinsten Dinge können einen teuren Rechtsstreit zur Folge haben – beispielsweise die nicht zurückgezahlte Kaution, nicht reparierte Wohnungsmängel, Vertragsverletzungen (z. B. durch „unzulässige Mieterhöhungen“) oder falsche Betriebskosten- bzw. Nebenkostenabrechnungen. Im Streitfall ist der erste Schritt häufig eine telefonische Erstberatung mit einer fachkundigen Rechtsanwältin bzw. einem Anwalt. Die telefonische Erstberatung ist in einer Rechtsschutzversicherung in der Regel kostenlos und gibt sofortige Gewissheit zu den Erfolgsaussichten. Neben der telefonischen Erstberatung kann eine Rechtsschutzversicherung dabei helfen, Mieterstattungen zu erhalten (z. B. bei einem Heizungsausfall), den Vertrag vorzeitig zu kündigen, oder in einen Rechtsstreit mit voller Kostenübernahme zu gehen.

„Die Wahl einer passenden Versicherung ist allerdings natürlich immer auch von der jeweiligen Lebenssituation abhängig. Deswegen sollte vor dem Abschließen einer Versicherung stets geklärt werden, ob diese wirklich einen wichtigen Lebensbereich absichert. Außerdem sollte vor Abschluss unbedingt ein unabhängiges und individuelles Beratungsgespräch geführt, sowie Preise und Angebote verschiedener Versicherer verglichen werden“, sagt Dr. Marco Adelt, Co-Gründer und COO bei CLARK.

[1] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1002 Personen zwischen dem 14.03. und 16.03.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Quelle: ots