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Xella setzt sich wissenschaftlich fundierte Ziele als Teil seines ehrgeizigen Nachhaltigkeitsfahrplans / Umfassende Maßnahmen zur Anpassung an das wirtschaftliche Umfeld

Duisburg (ots) –

Die Xella Gruppe, ein führender europäischer Baustoff-Anbieter für nachhaltige, effiziente und bezahlbare Wandlösungen, hat im vergangenen Jahr deutliche Fortschritte bei ihren Nachhaltigkeitsinitiativen gemacht und ist auf dem besten Weg, ihre Nachhaltigkeitsziele für 2030 zu erreichen. Ein wichtiger Meilenstein im Jahr 2023 war die Bestätigung von Xellas Zielen zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen in den Scopes 1, 2 und 3 [1] durch die Science Based Targets Initiative (SBTi).

Das Unternehmen beabsichtigt, seine marktbasierten [2] CO2-Emissionen in den Bereichen 1 und 2 bis 2030 um 42 Prozent zu reduzieren [3]. Zusätzlich sollen die Scope-3-Emissionen (die 85 Prozent der weltweiten CO2e-Emissionen ausmachen) aus bezogenen Waren und Dienstleistungen bis 2030 um 25 Prozent reduziert werden. Das erste Ziel wird durch eine zunehmend energieeffiziente Produktion, den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien und den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverbrennung in den Xella-Werken erreicht. Das zweite Ziel wird durch die Vertiefung der Partnerschaften mit den wichtigsten Xella-Lieferanten, die Optimierung der Rezepturen und die Verbesserung der Kreislauffähigkeit der Materialien erreicht.

Darüber hinaus hat sich die Xella Gruppe zum Ziel gesetzt, keine Produktionsreste zu deponieren, und strebt an, bis 2030 keine Porenbeton- oder Kalksandstein-Reste mehr zu entsorgen. Um die Recyclingfähigkeit ihrer Produkte weiter auszubauen, optimiert die Xella Gruppe ihre Wertschöpfungskette, um Sekundärmaterialien von Recyclingunternehmen zu erhalten, und entwickelt mit Unterstützung der eigenen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft mbH (T&F) neue Produkte auf Basis von zerkleinertem und gemahlenem Porenbeton-Grobmaterial sowie leichteren Materialien.

Investitionen in Sicherheit und Compliance

Auch bei den sozialen Zielen hat Xella Fortschritte erzielt, insbesondere bei der Sicherheit der Mitarbeitenden. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Unfälle um 36 Prozent. Zudem hat Xella Radmila Petrovic als Chief Legal and Compliance Officer in das Executive Committee der Gruppeberufen, um die Themen Governance und Compliance noch stärker in der Führungsspitze des Unternehmens zu verankern.

Christophe Clemente, Chief Executive Officer der Xella Gruppe, sagt:

„Die Bauindustrie ist der Schlüssel, um die Klimaziele in Europa zu erreichen. Bei Xella haben wir erhebliche Fortschritte darin gemacht, unsere Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern. Außerdem arbeiten wir unermüdlich daran, die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft über den gesamten Lebenszyklus unserer nachhaltigen Produkte zu erhöhen.“

Cécile Fages, Chief Sustainability and Communications Officer der Xella Gruppe, sagt:

„Wir bei Xella wissen, dass wir eine große gesellschaftliche und ökologische Verantwortung tragen. Daher bin ich besonders stolz darauf, dass Xellas Weg zur Dekarbonisierung für die Zeit bis 2030 von der Science Based Targets Initiative genehmigt wurde. Dies wird Xella dabei helfen, seine Geschäftsziele durch die Produktion von CO2-armen Baumaterialien zu erreichen.“

Die Anstrengungen von Xella im Bereich Nachhaltigkeit wurden auch von externen ESG-Expert:innen anerkannt. Im Juli 2023 wurde das Unternehmen von Sustainalytics, einer unabhängigen ESG-Ratingagentur, als führend in seiner Branche ausgezeichnet. Mit einer Punktzahl von 17,5 und einem niedrigen Risikoprofil belegte Xella den zweiten Platz unter 142 Baustoffunternehmen weltweit.

Erfolgreiche Anpassung an das gesamtwirtschaftliche Umfeld

2023 war ein herausforderndes Jahr für den Wohnungsneubau in Europa, der insgesamt einen noch nie dagewesenen Rückgang um ein Drittel verzeichnete. Die Gruppe erzielte einen Gesamtumsatz von mehr als 1 Milliarde Euro (gegenüber 1,4 Milliarden Euro im Vorjahr). Das normalisierte EBITDA belief sich auf rund 205 Millionen Euro (gegenüber 291 Millionen Euro im Jahr 2022).

Im vergangenen Jahr hat die Gruppe zahlreiche Initiativen gestartet, um ihr Produktionsnetzwerk zu verbessern, ihre Fixkosten zu senken und sich erfolgreich an die herausfordernde makroökonomische Situation anzupassen, während sie gleichzeitig an ihrem ehrgeizigen Nachhaltigkeitsfahrplan festhält.

Mit diesen Initiativen und der Erwartung einer Markterholung ist die Gruppe zuversichtlich, mittelfristig über das Vorkrisenniveau hinaus zu wachsen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Xella Gruppe:

https://www.xella.com/de_DE/sustainability-report-2023

[1] Scope 3-Emissionen umfassen Emissionen, die nicht vom Unternehmen selbst erzeugt werden und nicht das Ergebnis von Aktivitäten aus Anlagen sind, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden, sondern von denen, für die es indirekt verantwortlich ist, und zwar in der gesamten Wertschöpfungskette.

[2] Die marktbasierte Methode für Scope-2-CO2-Emissionen spiegelt die Emissionen durch die Stromversorgung wider, für die sich die Unternehmen bewusst entschieden haben.

[3] Verglichen mit dem Jahr 2021.

Pressekontakt:
Xella International GmbH
Cécile Fages
Chief Sustainability and Communications Officer
Düsseldorfer Landstraße 395
47259 Duisburg, Deutschland
Mobil: +49 (0)160 99055743
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: Xella International GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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