Wie Sie Ihr Vermögen vor Inflation schützen

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Berlin (ots) –

Die Inflation schreckt viele Menschen in Deutschland auf, die ihr Geld auf Konten gelagert haben, wo es an Wert verliert. Was Sie bei der Anlage in Sachwerte und Aktien beachten sollten, um Ihr Vermögen trotz der Geldentwertung zu vermehren, erfahren Sie hier.

Die Inflation ist so stark wie lange nicht mehr

Im März 2022 lag die Inflation in Deutschland bei etwa 7,3 Prozent, während sich die Zinsen auf einem minimalen Niveau bewegten. Die Kombination führte zu einer realen Entwertung des Geldes und der Kaufkraft in einer Stärke, wie es in der Nachkriegszeit bislang noch nie der Fall gewesen ist.

Die Marktentwicklungen durch die Pandemie haben nach einem anfänglichen Rückgang bereits für eine stärkere Inflation gesorgt als in den Jahren vor Corona. Ein weiterer starker Einflussfaktor ist nun der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der den internationalen Handel und die Wirtschaftsleistung mehrerer Länder massiv beeinträchtigt.

Sparer*innen sollten daher umdenken und sich nach anderen Anlagemöglichkeiten umschauen, die ihr Vermögen vor der Inflation schützen: Finanzexperten gehen aktuell (Stand April 2022) davon aus, dass die Inflation in der Eurozone 2022 insgesamt bei 5,1 Prozent liegen wird.

Die starke Veränderung der Inflationsrate kommt für viele Menschen überraschend: Selbst während der Wirtschaftskrise 2008 lag sie bei lediglich 2,6 Prozent. Die Anpassung der Investitionen fällt manchen Menschen daher schwer. Entsprechende Schritte sind allerdings dringend angeraten, wenn Sie kein Geld verlieren möchten.

Diese Anlagen eignen sich während der Inflation

Manche Investitionen scheinen sich während der Inflation anzubieten, andere eher nicht. Allerdings ist in der aktuellen Situation in einigen Punkten Vorsicht geboten. Grundsätzlich sollten Sie bei Ihren Investitionen eher langfristig denken und nur Summen investieren, die Sie voraussichtlich für einen längeren Zeitraum nicht benötigen. So haben Sie die Möglichkeit, längere Phasen auszusitzen, in denen die Entwicklung Ihrer Investitionen nicht so rosig aussieht.

Aktien

Aktien eignen sich bei Inflationsraten zwischen vier und sechs Prozent am besten, um die Geldentwertung aufzufangen, wenn sie von erfolgreichen Unternehmen stammen: Größere Unternehmen und solche, die unverzichtbare Produkte und Dienstleistungen anbieten, können ihre Mehrkosten an die Kunden weitergeben, sodass ihr Wert nicht sinkt. Es lohnt sich also, auf Aktien derjenigen Unternehmen zu setzen, die beispielsweise Energie oder Lebensmittel liefern. Auch Betriebe, die in zukunftsträchtigen Branchen tätig sind (Medizin, erneuerbare Energien etc.), können sich auch bei sinkenden Kursen besser als der Gesamtmarkt entwickeln.

Immobilien

Auch wenn in Zeiten der Geldentwertung viele Menschen zur Investition in Immobilien neigen, sollten Sie aktuell Vorsicht walten lassen: In Deutschland sind Immobilien gerade so teuer, dass sie sich oft als Geldanlage nicht rechnen. Angebote sollten Sie daraufhin durchrechnen, ob sie in absehbarer Zeit überhaupt Rendite durch Mieten abwerfen können. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, in Immobilienfonds zu investieren, auch international – das ist mit einem geringeren Risiko verbunden.

Fonds/ETFs

ETFs sind zum Auffangen der Inflation gut geeignet, wenn Sie Ihre Anlagen zur Risikoverminderung breiter streuen. Prüfen Sie daher das Anlagekonzept des jeweiligen Fonds. Zudem ist es sinnvoll, auf Zusammenstellungen von ETFs aus mehreren verschiedenen Ländern zu achten. Bei der Investition in ETFs und Fonds haben Sie im Normalfall keine sprunghaften Gewinne zu erwarten, aber auch kein hohes Risiko zu tragen: Es kommt nicht zu einem Totalverlust.

Infrastrukturfonds

Die Infrastruktur in Deutschland und auch international wird laufend weiter ausgebaut: Bessere Straßen, Brücken, Tunnel, Schienen und Gleise sollen dafür sorgen, dass Menschen und Güter problemlos von A nach B gelangen. Die großen Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, erhalten ihre Verträge oft für viele Jahre, sodass Ihr Investment in diesem Bereich kaum von der Konjunktur abhängt. Es handelt sich um eine verhältnismäßig krisensichere Anlage, die Sie auch in Inflationszeiten tätigen können.

Gold

Gold ist – ähnlich wie Immobilien – einer der Sachwerte, zu denen Anleger in Zeiten der Inflation immer wieder zurückkehren. Das bedeutet aber auch, dass Goldpreise in Krisen steigen. Wie sie sich entwickeln, lässt sich kaum voraussagen. Es kann also durchaus sein, dass die Preise bereits ein Plateau erreicht haben, wenn Sie mit einsteigen möchten. Es ist daher ratsam, Gold lediglich als einen Bestandteil in Ihr Portfolio aufzunehmen und nicht gleich die ganze mögliche Investitionssumme in dem Edelmetall anzulegen.

Rohstoffe

Rohstoffe, wie sie für Elektroautos, Batterien und Anlagen erneuerbarer Energien gebraucht werden, sind eine gute Investition: Es besteht die Chance, dass die Rendite die Inflationsrate zumindest ausgleicht. Lithium, Nickel, Mangan und Kobalt werden in großen Mengen gebraucht. Immer mehr Menschen setzen auf Elektromobilität, weshalb die Nachfrage stark ansteigt. Nachdem große Autohersteller lange Zeit Batterien importiert haben, planen viele von ihnen nun eigene Batteriewerke. Die Nachfrage nach den begehrten Rohstoffen wird also vermutlich ansteigen, da sich mehr Abnehmer am Preiskampf beteiligen werden.

Diese Anlagen sind während der Inflation nicht geeignet

In Zeiten mit relativ geringer oder stagnierender Inflation sind Festgeld und Anleihen eine recht sichere Investition: Sie werfen keine hohen Gewinne ab, bringen aber auch kein großes Risiko mit sich. In der Inflation allerdings sieht das anders aus: Da es sich um festverzinsliche Anlagen handelt, sinkt ihr Wert in dem Maße, wie die Inflation ansteigt. Das heißt, dass Sie bei fest angelegten Summen nur zuschauen können, wie ihr Wert langsam sinkt.

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Der Anbieter ist zudem zertifizierter Partner von wikifolio.com. Das bedeutet, dass Sie bei Interesse im Rahmen des Social Tradings von erfahrenen Investoren lernen können. Dabei reicht es, wenn Sie relativ geringe Summen investieren.

Für die 1822direkt spricht auch, dass im Rahmen einer Untersuchung des Magazins FocusMoney und der Beratungsgesellschaft ServiceValue aus dem Februar 2021 die Nutzer dem Depot das Prädikat „Höchste Kundenzufriedenheit“ verliehen haben und von dem Magazin Euro am Sonntag im Bereich Online-Broker 2022 mit „sehr gut“ ausgezeichnet wurde.

Pressekontakt:
Sascha Georg Ernst
1822direkt Gesellschaft der Frankfurter Sparkasse mbH
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Quelle: ots