Rentenbank: Hohe Nachfrage nach Förderdarlehen

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Frankfurt am Main (ots) –

– Neue Impulse für Nachhaltigkeit durch Programme des BMEL für die Land- und die Forstwirtschaft
– Green-Bond-Benchmark-Premiere
– Resilienz der Bank auch in Corona-Zeiten weiter gestärkt

Frankfurt am Main (ots) – Die Landwirtschaftliche Rentenbank verzeichnete 2020 eine anhaltend hohe Nachfrage nach ihren Förderdarlehen. Das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten, die die Rentenbank wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt, blieb mit 6,0 Mrd. Euro stabil. Insgesamt steigerte die Rentenbank ihr Förderneugeschäft um 3,5 % auf 11,2 Mrd. Euro (2019: 10,8 Mrd. Euro). Impulse für nachhaltige Investitionen setzte die Förderbank mit zwei Programmen für die Land- und die Forstwirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Auch die Innovationsförderung legte deutlich zu.

„Die Grüne Branche ist nicht nur systemrelevant in Krisenzeiten, sondern auch ein zentraler Problemlöser auf dem Weg in eine nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft. Dafür sind Innovationen und Investitionen notwendig, für die wir gute finanzielle Voraussetzungen schaffen“, so Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Geschäftsjahr 2020: Förderneugeschäft mit Programmkrediten stabil

Im Jahr 2020 blieb die Fördersparte „Landwirtschaft“ mit einem Programmkreditneugeschäft von 2,1 Mrd. Euro (2019: 2,2 Mrd. Euro) die wichtigste Fördersparte der Rentenbank. Während Finanzierungen für Maschinen stärker gefragt waren, ging die Nachfrage nach Förderdarlehen für Gebäude und Flächenkauf zurück.

Zuwächse verbuchte die Rentenbank in ihrer Fördersparte „Ländliche Entwicklung“. Hier stieg das Neugeschäft um 7,1 % auf 1,9 Mrd. Euro an (1,7 Mrd. Euro), da die Landesförderinstitute mehr Globaldarlehen der Rentenbank nachfragten. Sie werden insbesondere für Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Raum eingesetzt.

Das Neugeschäft in der Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ erreichte 1,1 Mrd. Euro (1,2 Mrd. Euro). Auch hier waren Finanzierungen für Maschinen stärker gefragt, während die Nachfrage nach Gebäude- und Betriebsmittelfinanzierungen zurückging.

In der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ blieb das Neugeschäft mit 0,9 Mrd. Euro (0,9 Mrd. Euro) stabil. Ein Rückgang der Förderdarlehen bei Fotovoltaik und Biogas wurde durch eine höhere Nachfrage nach Windkraftfinanzierungen kompensiert.

Rentenbank startet BMEL-Programme

Zur Unterstützung agrarwirtschaftlicher Betriebe, die von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, öffnete die Rentenbank im März 2020 ihr Liquiditätssicherungsprogramm. Im Auftrag des BMEL bietet die Bank seit April 2020 auch verbürgte Darlehen zur Liquiditätssicherung an. Insgesamt vergab die Rentenbank Liquiditätssicherungsdarlehen über 55,2 Mio. Euro (10,2 Mio. Euro). Ebenfalls im Auftrag des BMEL startete die Rentenbank im November 2020 das Programm „Zuschüsse zu Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft“. Ziele sind der Erhalt der Wälder und ihre Anpassung an den Klimawandel. „Damit hilft das Programm einer Branche, die einerseits unter dem Klimawandel leidet, andererseits aber selbst einen großen Beitrag zum Klimaschutz leistet“, so Dr. Horst Reinhardt.

Innovationsförderung stark ausgebaut

Bei der Innovationsförderung stieg die Anzahl der geförderten Projekte und das Fördervolumen deutlich an. Die Rentenbank förderte 90 Projektpartner mit Zuschüssen in Höhe von 24,1 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 61 Projektpartner und 14,4 Mio. Euro. Darüber hinaus bewilligte sie zusätzliche Mittel von 2,7 Mio. Euro (0,6 Mio. Euro) für laufende Projekte, die bereits in den Vorjahren begonnen wurden.

Erstes Quartal 2021: Enorme Nachfrage im BMEL-Programm Landwirtschaft

Das Neugeschäft in den Fördersparten „Landwirtschaft“, „Forstwirtschaft“ und „Erneuerbare Energien“ hat sich im ersten Quartal sehr positiv entwickelt. Dafür haben auch die beiden Förderprogramme im Auftrag des BMEL für die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft gesorgt. Eine enorm hohe Nachfrage war im „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ des BMEL zu verzeichnen. Das Programm startete im Januar 2021. Bis 2024 stehen insgesamt 816 Mio. Euro für Zuschüsse zur Verfügung. Ziele sind eine ressourcenschonende Landbewirtschaftung, mehr Klima- und Umweltschutz und die Verbesserung der Biodiversität. Dabei wird ein Zuschuss in Höhe von bis zu 40 % der Investitionssumme mit einem zinsgünstigen Programmkredit der Rentenbank zur Finanzierung des Restbetrags kombiniert. Das gesamte Förderneugeschäft der Rentenbank mit zinsgünstigen Programmkrediten lag im ersten Quartal 2021 mit 1,3 Mrd. Euro unter dem entsprechenden Vorjahresniveau (Q1 2020: 1,6 Mrd. Euro), insbesondere aufgrund eines gewöhnlich volatilen Neugeschäfts in der Sparte „Ländliche Entwicklung“.

Premiere: Green-Bond-Benchmark-Anleihe der Rentenbank stark nachgefragt

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank 2020 mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 11,4 Mrd. Euro (10,3 Mrd. Euro) auf. Darin enthalten ist auch der erste öffentliche Green Bond der Rentenbank im Benchmark-Format mit einem Emissionsvolumen von 1,75 Mrd. Euro. Dem steht ein Kreditportfolio aus erneuerbaren Energien gegenüber, das zum Emissionszeitpunkt mehr als 2 000 Finanzierungen für Windanlagen und ca. 21 500 Fotovoltaik-Investitionsprojekte umfasste. Zuvor hatte die Rentenbank Green Bonds als Privatplatzierungen begeben.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2021 nahm die Rentenbank 4,8 Mrd. Euro mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel auf. Damit konnte sie bereits 44 % ihres für 2021 geplanten Mittelbedarfs decken.

Betriebsergebnis stabil

Der Zinsüberschuss lag 2020 mit 296,9 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau (300,6 Mio. Euro), obwohl die DZ Bank einer Empfehlung der EZB an die Banken folgte und angesichts der pandemiebedingten Unsicherheiten auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtete. Der Verwaltungsaufwand stieg auf 75,9 Mio. Euro (72,9 Mio. Euro), vor allem durch beschleunigt vorangetriebene IT-Projekte und gestiegene Personalaufwendungen. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung erreichte mit 208,9 Mio. Euro ebenfalls in etwa das Vorjahresniveau (210,1 Mio. Euro).

Ihren Vorsorgereserven führte die Rentenbank 175,4 Mio. Euro (177,6 Mio. Euro) zu. Der Jahresüberschuss stieg von 32,5 Mio. Euro auf 33,5 Mio. Euro. Nach Dotierung der Hauptrücklage in Höhe von 16,7 Mio. Euro (16,2 Mio. Euro) lag der von der Rentenbank ebenfalls vollständig für Förderzwecke verwendete Bilanzgewinn mit 16,8 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert (16,3 Mio. Euro).

Zentrale Kennziffern weiter verbessert

Die Rentenbank erhöhte zum 31.12.2020 die Kernkapitalquote auf 31,0 % (30,1 %) und die Gesamtkapitalquote auf 31,5 % (31,1 %). „Auch im Corona-Jahr 2020 haben wir die Rentenbank noch krisenresistenter gemacht. Mit einer Kapitalquote von über 30 %, einer Cost-Income-Ratio von unter 30 % und einer Besicherungsquote unseres Kreditportfolios von über 90 % konnten wir auch in der Krise die ‚Idealmaße‘ einer Förderbank halten“, so Reinhardt abschließend.

Unsere vollständige Presseinformation finden Sie im Internet unter: www.rentenbank.de

Pressekontakt:
Dr. Christof Altmann, Tel.: 069/2107-393, Fax: 069/2107-6447
E-Mail: altmann@rentenbank.de
Original-Content von: Landwirtschaftliche Rentenbank, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Virenfreie Räume in 10 Minuten: Berliner Unternehmen stellt neues Verfahren im Kampf gegen Corona vor

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Berlin (ots) – Die Newtec Umwelttechnik GmbH aus Berlin-Reinickendorf hat auf einer Pressekonferenz ein weltweit neues Verfahren im Kampf gegen das Corona-Virus vorgestellt. Mit AVISNA® (Aktiver Virenschutz mit Naturverfahren) können geschlossene Räume binnen weniger Minuten komplett desinfiziert werden. Damit wird die Gefahr durch infektiöse Aerosole im Innenbereich von Gebäuden komplett gebannt.

Der Entwickler und Newtec-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Yuan Gao erklärt „Erstmalig ist es gelungen, die Luft in Räumen in kurzer Zeit langanhaltend zu desinfizieren, ohne aggressive Chemie einzusetzen. Diese Depotwirkung hält mehrere Stunden an. Damit können wir jetzt eine schnelle und effektive Lösung im Kampf gegen Corona in Innenräumen anbieten.“

Körpereigene Mechanismen statt aggressive Chemikalien

Bei AVISNA kommen HEPA-Filter sowie Vernebler zum Einsatz, die desinfizierende Mikro-Partikel erzeugen. Neu ist die problemlose Anwendung in Anwesenheit von Menschen im Raum, denn das innovative Verfahren basiert auf körpereigenen Hygienemechanismen. Es ist geruchlos, körper- und hautverträglich, darüber hinaus im Vergleich zu anderen Desinfektionsverfahren geräuscharm und kostengünstig. Bislang werden Räume mit aggressiven Chemikalien desinfiziert, die dafür über Stunden menschenleer sein müssen, etwa in Krankenhäusern.

Positive Erfahrungen bei Messe-Einsatz

Erste Erfahrungen mit dem Einsatz von AVISNA sammelte Henk Gibramczik, Veranstaltungsleiter der Berliner Wein Trophy der Deutschen Wein Marketing GmbH. Bei einer zehntägigen Weinverkostung Mitte April im Hotel am Borsigturm in Berlin-Reinickendorf hätten die insgesamt rund 100 Teilnehmer keine Geruchsbelästigungen durch die Vernebler gespürt und sich gleichzeitig maximal sicher gefühlt. „Weinexperten haben bekanntlich eine sehr feine Nase. Doch es gab zu keiner Zeit Beschwerden oder negative Rückmeldungen, die unseren Wettbewerb beeinträchtigt hätten. Und alle Teilnehmer fühlten sich äußerst sicher. Ich bin sehr begeistert von diesem Konzept und verknüpfe damit große Hoffnungen für alle Veranstalter und das Gastgewerbe.“

Virenfreie Hallen und Stadien möglich

Auch Yuan Gao sieht für sein System aus Filtern und Vernebler weitreichende Einsatzgebiete. So können die Vernebler in verschiedenen Größenklassen und Kapazitäten hergestellt werden. Mit den größeren Geräten ist es möglich, Sport- und Konzerthallen oder Stadien in kurzer Zeit zu vernebeln.

Das AVISNA-Verfahren wurde von Newtec zum Patent angemeldet und ist derzeit nur über die Firma erhältlich. Ein Online-Vertrieb ist in Vorbereitung. Weitere Informationen gibt es beim Entwickler und Geschäftsführer Yuan Gao.

Über den Entwickler

Dipl.-Ing. Yuan Gao (Jahrgang 1964) wurde im chinesischen Shanghai geboren, studierte Biomedizintechnik an der renommierten Zhejiang University und kam 1988 nach Berlin. Hier absolvierte er ein Aufbaustudium Maschinenbau, Fachrichtung Medizintechnik an der TU Berlin mit Abschluss Diplomingenieur. Anschließend war er Forschungsassistent an der TU. Seit 1997 ist er Geschäftsführender Gesellschafter der Newtec Umwelttechnik GmbH in Berlin-Reinickendorf.

Yuan Gao entwickelt seit 15 Jahren neue Technologien und ist Inhaber mehrerer internationaler Patente. Er koordiniert verschiedene Forschungs- und Förderprojekte zur Wasserbehandlung in Europa und China.

Über die Newtec Umwelttechnik GmbH

Die Newtec Umwelttechnik GmbH in Berlin-Reinickendorf (Ortsteil Tegel) ist ein forschungsbasiertes Unternehmen, das seit über 23 Jahren umwelttechnische Lösungen für Wasser, Luft und Boden entwickelt. Inspiriert durch Reinigungsprozesse in der Natur, verzichtet Newtec bei seinen Entwicklungen soweit wie möglich auf die Zugabe von Chemikalien. Höchste Effizienz und Nachhaltigkeit mit möglichst geringem Einfluss auf den Kreislauf und das Gleichgewicht der Natur sind der Anspruch von Problemlösungen aus dem Hause Newtec.

Über AVISNA®

AVISNA® steht für Aktiver Virenschutz mit Naturverfahren und ist ein Schutzkonzept für Orte und Räume, in denen sich mehrere Menschen gleichzeitig aufhalten. Das Verfahren basiert auf der Idee, dass Viren und Keime nur dann schädlich sein können, wenn sie aktiv in unserer Umgebung sind. Daher können wir die Umgebung sicherer gestalten, wenn wir Viren und Keime aus der Umgebungsluft in Räumen und von den Oberflächen entfernen.

AVISNA folgt dabei dem Leitgedanken, Gesundheit zu bewahren und zu schützen und setzt auf Technologien, die nicht selber Risiken für die Gesundheit darstellen. Das Konzept setzt sich aus verschiedenen High-Tech-Bausteinen zusammen und ist der jeweiligen Umgebung (z.B. Gebäuden) oder Situation angepasst. Die unterschiedlichen Bausteine werden entsprechend miteinander kombiniert und geben einen angepassten Schutz.

Die Basis von AVISNA bildet eine schwache Säure, wie sie im menschlichen Körper von weißen Blutkörperchen gebildet und dort gegen eindringende Bakterien, Pilze und Viren eingesetzt wird. Diese pH-neutrale Säure wird von AVISNA-Geräten vor Ort produziert und über Verneblung in die Raumluft eingebracht. Dadurch werden Viren und Keime bereits in der Luft inaktiviert und langanhaltend bekämpft. Gleichzeitig desinfiziert der feine Nebel Oberflächen durch Benetzung.

Das Schutzkonzept von Newtec sieht die Raumdesinfektion durch unterschiedliche technische AVISNA-Geräte vor. Beispielsweise desinfiziert eine Schleuse am Eingang von Gebäuden eintretende Personen. In den Räumen, in denen sich mehrere Menschen aufhalten, wird mittels hochwirksamer HEPA-Filter die Luft häufig umgewälzt und von Keimen und Viren gereinigt. Regelmäßige Vernebelung sorgt hier gleichzeitig für die beständige Desinfektion der Raumluft und aller Oberflächen.

Mikrobiologische Raumluftuntersuchungen zeigen, dass die mit AVISNA behandelte Raumluft der sehr hohen Hygienequalität eines OP-Raums entspricht. Das Konzept lässt sich durch unterschiedliche Geräte von Newtec auf die jeweiligen Anwendungen und Gegebenheiten anpassen, seien es Schulen und Kitas, Großraumbüros, Produktionsbetriebe, Fitnessstudios oder Einkaufszentren, Flughafengebäude bis hin zu Veranstaltungshallen und Fußballstadien.

Video

Mehr über die Wirkungsweise und potenziellen Einsatzgebiete von AVISNA erfahren Sie in diesem Video: https://youtu.be/Orw–n8LM2A

Pressekontakt:
Newtec Umwelttechnik GmbH
Dipl.-Ing Yuan Gao
Am Borsigturm 62
13507 Berlin
Tel. + 49 (0) 30 6953 780
Fax + 49 (0) 30 6953 7829
E-Mail: mail@newtec-berlin.de
Web: www.AVISNA.de

CampusRO: Deutschlands erstes Holzhybrid-Studenten-Quartier mit DGNB-Platin-Zertifikat entsteht in Rosenheim

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Rosenheim (ots) –

– CO2-Footprint um mehr als 50 Prozent gegenüber konventionellem Bau reduziert
– Projektentwickler strebt mit ganzheitlich nachhaltigem Konzept DGNB-Zertifizierung in Platin an

Rosenheim (ots) – Höher, spektakulärer, konzeptioneller: Weltweit haben Projektentwickler jahrzehntelang vor allem auf die einzigartige Architektur und zunehmend ausdifferenzierte Konzepte ihrer Neubauvorhaben gesetzt. Derzeit rückt ein weiteres Attribut in den Mittelpunkt der Planungen: die Nachhaltigkeit der Objekte. Denn nicht zuletzt getrieben durch die „Fridays for Future“-Bewegung hat das Thema in den vergangenen rund eineinhalb Jahren gesellschaftlich und politisch an Fahrtwind aufgenommen. Getragen von diesem Zeitgeist entsteht mit „CampusRO“ im bayerischen Rosenheim derzeit ein Leuchtturmprojekt in Holzhybrid-Bauweise: Eines der ersten Studenten-Quartiere der Republik aus dem nachwachsenden Rohstoff. Und nicht nur das: Die Abbruchmasse der zuvor auf dem Gelände stehenden Gewerbehalle wird zu weiten Teilen in CampusRO neu verbaut. Dies sind nur zwei aus einer Vielzahl von Kriterien, die in die umfassende Prüfung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. einfließen. Denn der Projektentwickler CampusRO Projektentwicklungs GmbH & Co. KG, ein Joint Venture der ECKPFEILER Immobilien Gruppe GmbH aus Pullach bei München und der Rosenheimer PMA Invest GmbH & Co. KG, plant, das Objekt mit dem Platin-Zertifikat auszeichnen zu lassen. Dies wäre ein Novum, da hierzulande bisher kein Studenten-Quartier seit Gründung der DGNB im Jahr 2007 eine solche Zertifizierung erhalten hat.

Das Grundstück, auf dem CampusRO entsteht, war 2015 von Peter Matthias Astner, Gesellschafter der PMA Invest angekauft worden. Sein Ziel: Er wollte ein innovatives Quartier zum Leben und Lernen schaffen. Gemeinsam mit der Stadt Rosenheim und einem Team aus Studierenden entwickelte Astner ein Konzept, das dieses Ziel übersetzt. Seit Sommer 2020 realisiert er dieses Konzept nun zusammen mit dem Joint Venture-Partner ECKPFEILER.

Die Fertigstellung des vom Büro ACMS Architekten aus Wuppertal geplanten Gesamtobjektes ist für Anfang 2022 vorgesehen. Bereits ab dem kommenden Wintersemester sollen Studierende in die ersten der insgesamt 211 Wohnungen einziehen, die in der Marienberger Straße 39 in unmittelbarer Nähe zur Technischen Hochschule Rosenheim entstehen. Und diese Apartments werden nicht nur aufgrund ihrer modernen Ausstattung besonders sein, die vom Innenarchitekturbüro brüderl in Kooperation mit dem Designer Nils Holger Moormann gestaltet werden. Besonders sind die Wohnungen und zahlreichen Gemeinschaftsbereiche vor allem aufgrund ihrer Bauweise.

„Die ECKPFEILER Immobiliengruppe setzt von jeher stark auf nachhaltiges Bauen. Das fängt beim bevorzugten Ankauf sogenannter Brownfields, also bebauter Grundstücke an und endet bei der Vorausplanung des späteren Abbruchs des durch uns errichteten Neubaus. Denn wir betrachten grundsätzlich den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden, die wir errichten. Mit der PMA Invest haben wir einen Joint-Venture-Partner gefunden, der dieses Credo nicht nur mitträgt, sondern der für den Standort Rosenheim auch ein besonderes Quartier entwickeln wollte. Gemeinsam mit den Architekten von ACMS entstand so die Idee, den Bau in Holzhybrid zu errichten“, erklärt ECKPFEILER-Geschäftsführer Wolfgang Bogner.

Altbaumaterial wird im Neubau recycelt

Bevor der Neubau starten konnte, wurde die alte Gewerbehalle auf der rund 10.000 Quadratmeter großen Fläche abgebrochen. Statt den Bauschutt abzutransportieren und neue Werkstoffe anliefern zu lassen, wurde die Altmasse auf Schadstoffe geprüft. Sie wird nun zu einem großen Anteil im neuen Campus verbaut. Das spart jede Menge CO2. Denn der Abtransport des Abbruchmaterials, die Erzeugung von neuem Material und dessen Anfahrt fallen teilweise weg. Damit ist dieses Verfahren auch ökonomisch sinnvoller. „Dass ein Projektentwickler den Schritt zurückgeht und die Altbaumasse für den Neubau nutzt, ist selten. Denn es ist viel einfacher, ein altes Gebäude abzureißen und das neue Objekt von Grund auf neu zu bauen. Allein schon, weil die Bauplanung sonst sehr viel schwieriger wird. Und: Ein solches Vorgehen ist auch nur dann möglich, wenn der Altbau nicht zu stark schadstoffbelastet ist“, erläutert der für CampusRO zuständige DGNB Senior Auditor Hendrik Müller.

Hochwertiges Holz als Tragstruktur

Im Neubau werden alle Obergeschosse in Holzbauweise errichtet. Der Großteil der lastabtragenden Außenwände wird aus vorgefertigten Elementen zusammengesetzt, die mit eingebauten Fenstern, Lüftungen und inklusive der Außenwandschalung auf die Baustelle geliefert werden. Eine Hybrid-Konstruktion aus Brettschichtholz und Ortbeton sorgt für die nötige Stabilität der Decken in allen Räumen. Diese wiederum sind über Laubengänge aus Betonfertigteilen zu erreichen. Im Inneren werden im Abstand von 6,40 Meter tragende Brettsperrholzwände eingebracht und mit Trockenbauwänden verkleidet. Hinzu kommen nichttragende Innenwände in Trockenbauweise, die jede Etage in Raumachsen von 3,20 Meter aufteilen. Das verwendete Holz stammt aus bayerischen und österreichischen Wäldern. Das Besondere: Ihre PEFC-Zertifizierung garantiert eine nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Holzhybridbau, umweltschonendes Material, eigener Ökostrom

Darüber hinaus stammen sämtliche Baumaterialien wie Fenster und Türen aus Produktlinien, die nach gesundheits- und umweltschutzrechtlichen Standards zertifiziert sind. Die Kombination aus dem Baustoff Holz und weiteren umweltschonenden Materialien sorgt nicht nur für eine bessere CO2-Bilanz als bei konventionell errichteten Gebäuden. Auch wirkt sich das Zusammenspiel auf das Raumklima und den Wohlfühlcharakter im Quartier aus. Und: Eine auf den Dächern installierte Photovoltaik-Anlage wird das gesamte Quartier mit Strom versorgen. Strom, der für den Betrieb des Quartiers inklusive Boardinghaus nicht benötigt wird, kann von den Mietern der Studentenwohnungen bezogen werden. Als Anreiz dafür wird ihnen der Ökostrom aus eigener Produktion günstiger als zu örtlich üblichen Preisen angeboten. Hendrik Müller: „All diese nachhaltigen Bausteine wirken sich positiv auf die Ökobilanz aus, bei der wir einen Gebäudelebenszyklus von 50 Jahren betrachten. Allein die Holzhybrid-Bauweise reduziert den CO2-Footprint um mehr als 50 Prozent gegenüber einer konventionellen Bauweise.“

Die CO2-Bilanz ist nach den Worten von Hendrik Müller einer der wichtigsten von etwa 35 Themenschwerpunkten, die im Zertifizierungsverfahren von CampusRO eine Rolle spielen. Denn mit der Nachhaltigkeitszertifizierung werden auch soziokulturelle und technische Qualitäten sowie der Standort eines Gebäudes bewertet und optimiert. Wichtig seien dabei beispielsweise die Aufenthaltsqualitäten innerhalb und außerhalb der Gebäude sowie die Biodiversität.

Living, Sharing und Networking

„Bei der Entwicklung von CampusRO wollten wir nicht nur den Gebäudelebenszyklus, sondern auch das studentische Leben in seiner Gesamtheit betrachten. Eine hohe Aufenthaltsqualität im Quartier war uns deshalb sehr wichtig. So wird es zahlreiche Möglichkeiten für die Vernetzung untereinander geben und der Sharing-Trend an vielen Stellen im Quartier aufgegriffen“, sagt Peter Matthias Astner.

Der gesamte Campus ist deshalb in einer Art Siedlungsstruktur konzipiert, die das Miteinander fördert. So besteht CampusRO zwar aus drei modernen Gebäudekomplexen, für die jeweils drei bis vier Gebäudeteile vorgesehen sind. Diese aber sind durch einen Laubengang miteinander verbunden. Als baulicher Hochpunkt entsteht zudem ein sechsgeschossiges Boardinghaus mit 40 Managed Apartments für Austauschstudierende und Hochschullehrer sowie für Geschäftsreisende und Touristen. Auch zu diesen ist eine Vernetzung möglich und über viele Gemeinschaftsbereiche sogar gewünscht.

Die geplanten Einzel-Apartments, Wohngemeinschaften für vier Personen und Drei-Zimmer-Apartments für Familien in den einzelnen Häusern werden direkt von außen über den Laubengang betreten und sind zweiseitig belichtet. Die Ausrichtung der ein- bis fünfgeschossigen Gebäude ist nach Besonnung optimiert. Ein Netz aus Wegen, Gärten und Plätzen schafft in den Freibereichen Interaktionsflächen für die Bewohner. Ein Café, ein Restaurant, eine Bar sowie ein Quartiersplatz ergänzen dieses Angebot.

Darüber hinaus entstehen zahlreiche Möglichkeiten für den Austausch innerhalb der Gebäude. So wird es Dachterrassen für alle geben, einen Raum mit Waschmaschinen, Trocknern und einer schicken Lounge zum Verweilen, eine Werkstatt beispielsweise zum Reparieren von Fahrrädern, einen Fitnessraum sowie einen Konferenzraum mit Showküche zum Anmieten.

Grünflächen, Nistkästen und Bienennährstauden

CampusRO setzt jedoch nicht nur in den Wohn- und Gemeinschaftsbereichen auf nachhaltigen Wohlfühlcharakter. Auch die Natur wird auf der einst versiegelten Fläche einbezogen. Dafür werden auf dem Grundstück zahlreiche Grünflächen mit Rasen, Bäumen und Sträuchern entstehen. Außerdem sind Bienennährstauden und Nistkästen für Vögel geplant, sodass sich Tiere dort ansiedeln und Schutz finden können.

Hendrik Müller: „Die Gesamtheit der Maßnahmen und Services in CampusRO ist derzeit einzigartig für studentisches Wohnen in Deutschland. Inklusive Einfamilienhäusern zertifiziert die DGNB etwa 5.000 Projekte pro Jahr – rund 20 davon in Platin. Ein Studenten-Quartier war bisher noch nie dabei.“

Pressekontakt:
PRESSEKONTAKT ECKPFEILER Immobilien Gruppe / „CampusRO“
Anschütz + Company
Public Relations
Nadine Anschütz, Martin Schroeder
Schornstraße 8
81669 MünchenTelefon: +49 89 96 22 89 81
E-Mail: nadine.anschuetz@anschuetz-co.de
E-Mail: martin.schroeder@anschuetz-co.de
https://anschuetz-co.de
UNTERNEHMENSKONTAKT
CampusRO Projektentwicklungs GmbH & Co. KG
Dr.-Gustav-Adolph-Straße 2
82049 Pullach
Ansprechpartnerin
Michaela Loistl
Managerin Marketing & PR
E-Mail: michaela.loistl@eckpfeiler.de
https://www.eckpfeiler.de
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Mit einer ISO 27001-Zertifizierung viele Wettbewerbsvorteile sichern

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Immenstadt (ots) – Mit zunehmender Digitalisierung unserer Welt gewinnt der Schutz von Daten und Informationen immer mehr an Bedeutung. Gerade Unternehmen sollten ihre Datensätze zuverlässig vor Dritten schützen um ihren Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Ein Zertifikat, welches ein zuverlässiges Informationssicherheits-Managementsystem bestätigt, ist die Zertifizierung nach DIN EN ISO / IEC 27001 (https://www.immerce-consulting.de/din-en-iso-iec-27001/).

Die DIN EN ISO / IEC 27001 wurde erstmals im Jahre 2005 veröffentlicht und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Mit Hilfe dieser Norm sollen geeignete Sicherheitsmechanismen für den Schutz von Daten innerhalb von Unternehmen implementiert werden.

Der offizielle Titel der ISO / IEC 27001 ist IT-Sicherheitsverfahren – Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen und die derzeit letzte Ausgabe trägt den Index 2017-06.

Um ein Zertifikat nach der ISO / IEC 27001 zu erhalten, müssen Unternehmer ein zuverlässiges Informationssicherheits-Managementsystem, kurz ISMS, einrichten und die zugehörigen Prozesse ausführlich dokumentieren. Nicht selten werden für diese wichtigen Aufgaben Berater (https://www.immerce-consulting.de/din-en-iso-iec-27001-beratung/) eingestellt, um schnellstmöglich zielführende Ergebnisse zu erzielen.

Die Vorteile eines standardisierten Vorgehens bei der Verwaltung von schutzbedürftigen Daten liegen klar auf der Hand.

Sie geben durch ein strukturiertes Identitätsmanagement vor, wer welche Daten verwalten, lesen oder löschen darf. Ferner wird damit auch die Wahrscheinlichkeit von sicherheitskritischen Vorfällen durch unachtsames Handhaben der Daten reduziert.

Gleichzeitig beschleunigt ein standardisierter Ablauf die auszuführende Arbeit, indem ein Handlungsleitfaden vorgegeben wird. Somit kann viel Zeit und Geld bei den Verwaltungsprozessen eingespart werden.

Zudem minimieren Sie die Erfolgsrate von durchgeführten Hackangriffen auf Ihre Institution. Viele Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass Cyberangriffe nur erfolgreich waren, da die Unternehmen sich nicht genug mit dem Thema Informationssicherheit auseinandergesetzt hatten.

Mit einem nach der ISO / IEC 27001 zertifizierten Informationssicherheits-Managementsystem schaffen Sie die Grundlage für eine zuverlässige Problem- und Bedrohungserkennung. Dank der angepassten Prozesse und der damit einhergehenden Qualitätssicherung implementieren Sie einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Ihrem Unternehmen.

Des Weiteren ist bisher nicht jedes Unternehmen nach ISO / IEC 27001 zertifiziert, was Ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil einbringt. Mit dem Zertifikat weisen Sie nicht nur nach, dass Sie mit Ihren eigenen Daten sorgsam umgehen, sondern auch mit denen Ihrer Kunden. Außerdem ist dieses Gütesiegel weltweit anerkannt!

Verbessern Sie das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihren Geschäftspartnern indem Sie auf sichere und zuverlässige Informationsmanagements-Prozesse setzen.

Über den Ablauf der ISO / IEC 27001 Zertifizierung:

Grundsätzlich folgt ein Zertifizierungsaudit immer demselben Ablauf. Zu Beginn steht immer das Voraudit oder auch Beratungsgespräch. In diesem Projektschritt wird eine Bestandsaufnahme von der Unternehmenssituation und den vorhandenen Prozessen sowie Dokumenten gemacht. Bei Bedarf werden Maßnahmen ergriffen, um die Anforderungen der Norm erfüllen zu können.

Anschließend finden die beiden Stufen des Zertifizierungsaudits statt. In der ersten Instanz wird die Dokumentation des Informationssicherheits-Managementsystems geprüft. Stufe 2 beurteilt die Wirksamkeit des implementierten ISMS.

Nach dieser Beurteilung wird ein Prüfbericht erstellt, welcher das Audit ausführlich dokumentiert und das ISMS unter den Vorgaben der ISO 27001 bewertet. Falls keine Beanstandungen nachzubessern sind, erhalten Sie das Zertifikat und Siegel für maximal drei Jahre. Alternativ bekommen Sie einen gewissen Handlungszeitraum vorgegeben indem Sie die Makel Ihres ISMS beheben müssen.

Nach einem Jahr findet eine erste Überwachungsprüfung statt, um zu beurteilen, wie das ISMS in der Praxis angewandt wird. Zwei Jahre später unterziehen Sie sich dem gleichen Überwachungsprozedere.

Um Ihr Unternehmen kontinuierlich nach ISO 27001 zertifizieren zu können, müssen Sie nach Ablauf der Drei-Jahres-Frist eine Rezertifizierung beantragen.

Über die Immerce Consulting:

Bei der Immerce Consulting finden Sie TÜV-zertifizierte Ansprechpartner für die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz. Seit 2010 sind die Experten in diesen Bereichen tätig und arbeiten branchenübergreifend für unterschiedlichste Betriebe in verschiedensten Größen.

Mit dem über die Jahre erarbeiteten Know-How können wir Ihnen bestmöglich zur gewünschten Zertifizierung verhelfen.

Investieren Sie schon heute in den Schutz von digitalen Daten sowie Ihren IT-Systemen und nehmen Sie Kontakt auf!

Pressekontakt:
Frank Müns
Kalvarienbergstraße 95
87509 Immenstadt im Allgäu
Telefon: 08323 209 99 40
Mail: muens@immerce.de
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Techem Studie: Mieter und Vermieter wollen hohem Energieverbrauch entgegenwirken

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Eschborn (ots) – Zeitintensiv, unverständlich oder gar fehlerhaft – eine aktuelle Techem Studie zeigt, wie Mieter und Vermieter auf die jährliche Heizkostenabrechnung blicken und welche Möglichkeiten sie zur Optimierung des Energieverbrauchs in Gebäuden sehen.

Rund ein Drittel der Mieter (31 Prozent) sowie 45 Prozent der Vermieter haben schon einmal schlechte Erfahrungen mit der jährlichen Heizkostenabrechnung gemacht – das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Techem, einem führenden Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude. Mieter ärgern sich vor allem über unerwartete Nachzahlungsaufforderungen (46 Prozent), die schlecht nachvollziehbare Aufschlüsselung der Heizkosten (44 Prozent) oder fehlerhafte Abrechnungen (41 Prozent). Vermieter klagen ebenfalls über fehlerhafte Abrechnungen (57 Prozent), den unverhältnismäßigen Zeitaufwand bei der Erstellung von Abrechnungen (46 Prozent) sowie Beschwerden der Mieter bei unerwarteten Nachzahlungsaufforderungen (41 Prozent). Vor allem wenn Heizkosten händisch abgerechnet werden, kann es schnell zu Zahlendrehern kommen. Steigende Mieteranforderungen und neue rechtliche Vorgaben machen die Abrechnung zudem komplexer. Doch welche Möglichkeiten gibt es, den Abrechnungsaufwand zu reduzieren, die Zufriedenheit auf beiden Seiten zu erhöhen und unerwünschte Nachzahlungen zu vermeiden?

Wunsch nach regelmäßigeren Verbrauchsinformationen

Mieter wünschen sich mehr Transparenz in Sachen Wärmeverbrauch, um ihr Verhalten anpassen zu können: 73 Prozent würden einem zu hohen Energieverbrauch auf Basis regelmäßiger Informationen gegensteuern. Gleichzeitig erachten 74 Prozent der Vermieter regelmäßigere Verbrauchsinformationen als hilfreich für Mieter, um effizienter heizen zu können. Nach der Umsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) in nationales Recht muss Mietern eine vierteljährliche und ab 2022 eine monatliche Auskunft über ihren Verbrauch zur Verfügung gestellt werden. Um ihren Energieverbrauch zu senken, würde die Mehrheit der Mieter auf Basis dieser Informationen auf klassische Maßnahmen setzen: weniger Heizen (65 Prozent), sich über energieeffizientes Heizen informieren (63 Prozent) oder den Warmwasserverbrauch reduzieren (58 Prozent). Darüber hinaus wünscht sich die Hälfte der Mieter mehr Unterstützung beim energieeffizienten Heizen durch ihren Vermieter (50 Prozent).

„Die Studienergebnisse zeigen, dass Mieter und Vermieter gewillt sind, einem hohen Energieverbrauch entgegenzuwirken. Um das zu ermöglichen, braucht es eine detaillierte und korrekte Aufschlüsselung der Verbrauchsdaten sowie regelmäßigere Verbrauchsinformationen, wie sie nach der EED (Energie Effizienz Richtlinie) vorgesehen sind“, so Nicolai Kuß aus der Geschäftsführung von Techem. „Die Lösung hierfür gibt es schon längst: Verbrauchswerte können per Funk übermittelt und Abrechnungen automatisiert erstellt werden, etwa mit digitalen Services wie Abrechnung Online oder der EED Verbrauchsinfo.“

Wenngleich der Einsatz digitaler Anwendungen den Energieverbrauch deutlich reduzieren kann, steht dieser in der Liste der Maßnahmen für effizienteres Heizen bei den Mietern noch hinter den klassischen Einsparmaßnahmen an. 36 Prozent der Mieter würden smarte Technik einsetzen, um ihren Wärmeverbrauch besser steuern zu können. Vermieter sind hier bereits einen Schritt weiter: 68 Prozent würden Smart-Home-Anwendungen in ihren Wohnungen installieren, um ihre Mieter bei der besseren Energiesteuerung zu unterstützen.

Weniger Aufwand, höhere Zufriedenheit mit digitaler Immobilienverwaltung

Eine weitere Möglichkeit, Probleme mit der Heizkostenabrechnung zu minimieren, ist die Digitalisierung der Verwaltung. Der Großteil der Befragten empfindet den zeitlichen Aufwand für die Erstellung der Abrechnung als hoch bis sehr hoch (60 Prozent). Gleichzeitig erstellen 87 Prozent der Vermieter die Heizkostenabrechnung mit Hilfe von Excel-Tabellen oder sogar in Papierform. Der Grund: Gut der Hälfte der Befragten (51 Prozent) sind digitale Services für die Heiz- und Betriebskostenabrechnung bisher nicht bekannt. Durch den Einsatz digitaler Tools, die Verbrauchswerte automatisch erfassen, weiterverarbeiten und bereitstellen, lässt sich der Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren. Automatische Plausibilitätsprüfungen reduzieren zudem die Fehleranfälligkeit von Heizkostenabrechnungen. Damit erleichtert die digitalisierte Immobilienverwaltung Vermietern nicht nur die Arbeit, sondern erhöht gleichzeitig die Mieterzufriedenheit.

Mehr Informationen zur Rolle der Digitalisierung in der Immobilienverwaltung sowie zu den digitalen Services von Techem sind auf der Website (https://www.techem.com/de/de/digital-services/ganz-entspannt-privat-vermieten.html?CID=email:organic:pr:mailing:digital_service:dm_pv:none:targeting:dg:290321) verfügbar.

Über die Studie

Für die vorliegende Umfrage wurden 1.500 Mieter und 136 Vermieter befragt. Bei den Mietern handelt es sich um volljährige Personen, die in einem Mehrfamilienhaus mit mindestens drei Wohnungen leben. Die Online-Erhebung erfolgte im März 2021 und ist repräsentativ für die regionale Verteilung deutscher Bewohner von Mehrfamilienhäusern auf die Bundesländer.

Über Techem

Techem ist ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude. Die Leistungen des Unternehmens decken die Themen Energiemanagement und Ressourcenschutz, Wohngesundheit und Prozesseffizienz in Immobilien ab. Das Unternehmen wurde 1952 gegründet, ist heute mit 3.750 Mitarbeitern in rund 20 Ländern aktiv und hat knapp 12 Millionen Wohnungen im Service. Techem bietet Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Wärme und Wasser in Immobilien an. Die Produkte und Lösungen des Unternehmens vermeiden jedes Jahr rund 8,7 Millionen Tonnen CO2. Als Marktführer in der Funkfernerfassung von Energieverbrauch in Wohnungen treibt Techem die Vernetzung und die digitalen Prozesse in Immobilien weiter voran. Moderne Funkrauchwarnmelder mit Ferninspektion und Leistungen rund um die Verbesserung der Trinkwasserqualität in Immobilien ergänzen das Lösungsportfolio für die Wohnungswirtschaft. Weitere Informationen finden Sie unter www.techem.de

Weitere Informationen zum Thema „Effizientes Heizen“ finden sich auf den Seiten 24-25 und 34-37 des Factbooks „Energiewende in Gebäuden“, das Techem gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt hat. Es zeigt den Status quo zu den Themen Energie, Wohnen und Digitalisierung sowie welche Lösungen es gibt, um Wärmeverteilung in privaten Gebäuden effizienter zu gestalten – von Smart Building über Dekarbonisierung bis zur Sektorenkopplung. Die Basis des Factbooks bildet eine umfassende Datenrecherche auf der Grundlage aller öffentlich verfügbaren Quellen sowie professioneller Datenbanken. Das Factbook steht hier zum Download zur Verfügung (https://issuu.com/handelsblattresearchinstitute/docs/issuu_rz_2020-11-19_factbook_techem_waermewende?fr=sMWYzMjM4MDI0).

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Deutsche Ernte 2021: Lidl bietet noch mehr regionales Obst und Gemüse an

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Bad Wimpfen (ots) – Mit dem Frühjahr weitet Lidl sein Angebot an frisch geerntetem Obst und Gemüse aus deutschem Anbau aus: Neben Spargel, Rhabarber und Spinat sind in den kommenden Monaten unter anderem Erdbeeren, Radieschen und verschiedene Salate in allen Lidl-Filialen erhältlich. Zum Höhepunkt der deutschen Erntezeit im Spätsommer stammt mehr als jeder zweite Obst- und Gemüse-Artikel aus deutscher Landwirtschaft, darunter vor allem Erzeugnisse aus Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen. Damit Kunden regionale Erzeuger durch ihre Kaufentscheidung unterstützen können, tragen ausgewählte Produkte wie beispielsweise weißer Spargel oder Strauchtomaten das Regionalfenster. Mit seinen Obst- und Gemüse-Lieferanten arbeitet Lidl seit vielen Jahren zusammen.

Weitere Informationen zu Lidl in Deutschland finden Sie hier (https://unternehmen.lidl.de/newsroom/boilerplate).

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Technisches Personal für die Flugzeug-Instandhaltung auf Knopfdruck / edataconsulting präsentiert Personalplattform StaffNow

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Heidelberg (ots) – Der in Deutschland und Spanien ansässige IT-Dienstleister edataconsulting mit Hauptsitz in Gelsenkirchen, hat den alleinverantwortlichen Betrieb von StaffNow (https://staffnow.aero/), einer spezialisierten Vermittlungsplattform für technisches Personal der Luftfahrtbranche, bekannt gegeben. StaffNow wird ab sofort als Spin-Off der edataconsulting GmbH geführt.

„Für uns als alte Hasen im IT Bereich der Luftfahrt, ist StaffNow (https://staffnow.aero/) ein logischer und sehr vielversprechender nächster Schritt. Wir kennen die Branche, deren Gegebenheiten und auch deren spezifischen Bedarf in Bezug auf technisches Personal seit über 20 Jahren“, so Stephan Lochner, CEO bei edataconsulting. „Zudem haben wir uns bei der Entwicklung dieser Plattform unter anderem sehr eng mit Lufthansa Technik abgestimmt. Dieser intensive fachliche Austausch hat zusätzlich dazu beigetragen, StaffNow (https://staffnow.aero/) exakt an den Ansprüchen unserer internationalen Kunden auszurichten.“

Unter dem Dachbegriff MROs (Maintenance, Repair and Overhaul), steht StaffNow allen Dienstleistern entlang der Flugzeug-Instandhaltung – ob Airlines oder Drittanbieter – zur Verfügung.

Die Nutzung ist überaus anwenderfreundlich und funktioniert auf Basis einer einfachen Registrierung sowie eines persönlichen Customer Care Services. Daran anschließend können konkrete Vakanzen gepostet- sowie verfügbare Profile gesichtet werden.

Für das technische Personal selbst (Contractors) ergeben sich bei Hinterlegung des eigenen Profils vielfältige Auswahl- und Entscheidungsmöglichkeiten bezüglich der jeweils nächsten Einsätze.

„StaffNow (https://staffnow.aero/) ist eine echte Innovation für MROs. Sowohl was die einfache technische Handhabung angeht, als auch in Bezug auf die Art, wie neue Arbeitsverträge hier von beiden Seiten angebahnt werden. Eine echte Win-win Situation“, fasst Lochner zusammen.

Weitere Informationen:

edataconsulting GmbH: edataconsulting

StaffNow: www.staffnow.aero

Über edataconsulting:

„edataconsulting wurde Anfang der 2000er Jahre gegründet und ist Teil der edataunited Unternehmensgruppe. Mit einer bewährten Kombination aus IT fachlicher Expertise und langjähriger Praxiserfahrung unterstützt edataconsulting Kunden auf ihrem Weg durch die Digitale Transformation nachhaltig. Von sukzessiven Schritten in die Cloud und konkreten IT Security- sowie Modern Workplace- Maßnahmen über innovative Formen der Visualisierung von Arbeitsprozessen (AR/VR) bis hin zur ganzheitlichen – digitalen – Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. edataconsulting ist der Digitalisierungs-Partner auf Augenhöhe, der auch komplexeste Herausforderungen in IT Lösungen übersetzt und den konkreten Anwendernutzen dabei stets in den Vordergrund stellt. Die edataconsulting Teams operieren regional und international erprobt von zwei Hauptstandorten in Deutschland (Heidelberg) und Spanien (Las Palmas de Gran Canaria).

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Neobank bunq knackt Milliardengrenze bei Einlagen und bietet erstmals deutsche Kontonummern an

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Amsterdam (ots) –

– Meilenstein für bunq: Die am schnellsten wachsende Neobank Europas erreicht über eine Milliarde Euro Einlagen und eröffnet Standort in Köln
– Ab sofort uneingeschränktes Online-Banking dank deutscher Kontonummern
– bunq ermöglicht einfache Finanzverwaltung und smarte Budgetplanung für alle

Amsterdam (ots) – Die niederländische Neobank bunq bietet ab sofort deutsche Kontonummern an. Damit wird die digitale Kontoführung für die Nutzer:innen noch einfacher, da die Kontonummern bei sämtlichen Zahlungsvorgängen akzeptiert werden. Ziel der Online-Bank ist es, Kund:innen aktiv beim Umsetzen ihrer finanziellen Ziele zu unterstützen. Die bunq-App ermöglicht dank selbstlernender Algorithmen, Budgets besser einzuhalten und Sparziele zu erreichen.

Das Angebot der niederländischen Challenger-Bank findet großen Zuspruch. Laut der Financial Times[1] ist bunq die am schnellsten wachsende Online-Bank Europas. Die Einlagen verdoppeln sich jährlich und haben gerade die 1-Milliarde-Euro-Grenze übersprungen. Anfang des Jahres hat bunq einen Standort in Köln eröffnet.

Mehr Freiheit dank deutscher Kontonummer

Mit der Einführung der deutschen Kontonummern können in Deutschland lebende Kund:innen künftig alle Kontofunktionen ohne IBAN-Diskriminierung nutzen. Zahlungen, Lastschriften und Gehaltseingänge waren bisher nur mit einer niederländischen Kontonummer möglich. Dies beeinträchtigte den Zahlungsverkehr mit deutschen Institutionen, obwohl laut EU-Gesetzgebung alle Konten aus SEPA-Ländern gleichberechtigt sein sollten.

Ali Niknam, CEO und Gründer von bunq, sagt: „Die deutschen Kontonummern sind ein wichtiger Schritt für das Banking von morgen. Wir wollen die Freiheit unserer Kunden stärken. Mit einer lokalen Kontonummer können unsere deutschen Kunden das volle bunq-Erlebnis genießen, ohne sich über technische Details Gedanken machen zu müssen. Und Deutschland ist nur der Beginn. Wir werden in der Zukunft auch in anderen europäischen Ländern lokale Kontonummern anbieten.“

Maßgeschneiderter Kontoservice

bunq bietet drei verschiedene Optionen an: Easy Green, Easy Money und Easy Travel. Die Preise variieren für Privat- und Geschäftskund:innen. Nutzer:innen können beispielsweise regelmäßige Ausgaben gesammelt überblicken und Einnahmen automatisch kategorisieren. Ein Konto kann innerhalb von fünf Minuten über die bunq-App eröffnet werden. Der digitale Kontoservice kann für 30 Tage kostenlos getestet werden.

[1] FT 1000: the fifth annual list of Europe’s fastest-growing companies | Financial Times (https://www.ft.com/content/8b37a92b-15e6-4b9c-8427-315a8b5f4332)

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Besondere Auszeichnung für Pascoe zum „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ / Pascoe erhält Award „Betriebliche Gesundheitsförderung“

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Gießen (ots) – Eine besondere Auszeichnung zum „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ durfte Pascoe Naturmedizin aus Gießen entgegennehmen. Das Great Place to Work® Institut zeichnete das Unternehmen für sein exzellentes Gesundheitsmanagement aus. Beleg für den Erfolg des Konzepts sind zufriedene Mitarbeiter und eine Gesundheitsquote, die über 50 % über dem Branchendurchschnitt liegt.

„Nur gesunde Mitarbeiter können sich für die Gesundheit der Menschen einsetzen. Eine neue Epoche hat begonnen und die Gesundheit steht im Mittelpunkt. Noch nie war jedem Menschen, ja jeder Regierung, die Gesundheit jedes Einzelnen so wichtig. Zentral sind die Fragen: Wie schütze ich mich am besten in dieser Zeit? Wie kann ich präventiv jetzt meinen Körper aufbauen? Die wichtigste Gesundheitsmaßnahme ist in diesem Jahr die fortlaufende Information gepaart mit unserem Präventionsangebot für die körperliche und seelische Gesundheit“, so die Geschäftsführerin Annette D. Pascoe

Das Gesundheitsmanagement von Pascoe ist in der Unternehmensstrategie fest verankert und besteht aus drei Säulen, die sich im Wesentlichen aus den häufigsten Erkrankungen von Arbeitnehmern zusammensetzen. Dazu gehören Muskel- und Skeletterkrankungen, Erkrankungen der Atemwege und Infektionen sowie psychische Erkrankungen.

1. Säule – Hochdosiertes Vitamin C im Gesundheitsmanagement

Eine tragende Säule des Gesundheitsmanagements sind die wöchentlich angebotenen Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen. Sie werden bei erhöhtem Vitamin-C-Bedarf sowie einer Vitamin-C-Mangel-Situation, z.B. zu Beginn eines Infektes, angeboten. Insbesondere das Immunsystem, aber auch das Nervensystem sind aktuell besonders gefordert. Neben den Abwehrzellen sind es aber auch gerade die Nervenzellen, die viel Vitamin C benötigen und verbrauchen. Daher bietet der Arzneimittelhersteller aus Gießen seinen Mitarbeiter*innen in der hauseigenen Präventionslounge Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C an. Dieses Angebot können auch die Mitarbeiter*innen im Homeoffice nutzen. Durch die vorherige Terminvergabe und ein Sicherheitskonzept ist der nötige Abstand und die Einhaltung der Hygieneregeln gewährleistet.

2. Säule – Bewegungsapparat im Fokus

Für die komplette Belegschaft wurden im Sommer 2018 in kleinen Gruppen Ergonomie-Workshops über rückenfreundliches Arbeiten und die optimale Körperhaltung am Schreibtisch angeboten. Und nicht nur das: Im Anschluss an das Erlernte durfte sich jeder Mitarbeiter einen neuen, auf seinen individuellen Bewegungsapparat zugeschnittenen Bürostuhl bestellen. Auf den hochwertigen klassischen Sattelstühlen kann man unterschiedliche Sitzpositionen einnehmen. Sie können individuell reguliert werden und sind die ideale Ergänzung zu den höhenverstellbaren Schreibtischen, die Pascoe schon vor Jahren für seine Mitarbeiter bereitgestellt hat.

Für die Mitarbeiter in der Produktion wurden sogenannte Rohr-Klemmsysteme zur Verfügung gestellt. Sie sorgen durch individuelle Einstellmöglichkeiten für ein effizientes und Ergonomie-konformes Arbeiten an den Produktionslinien. Zusätzlich bietet das Unternehmen wöchentliche online Yogastunden an.

3. Säule – Psychische Gesundheit

Ein wichtiger Baustein ist das Einbeziehen aller Mitarbeiter in den Strategieprozess. Annette Pascoe: „Wir sind ein Mitmach-Unternehmen, in dem alle gemeinsam die Strategie des Gesamtunternehmens entwickeln und nachhaltig verfolgen. Jeder weiß zu jeder Zeit, woran er arbeitet und welches übergeordnete Ziel dahintersteht. Damit erreichen wir, dass die Menschen den Sinn ihrer Tätigkeit sehen und sich mit ihrer Arbeit identifizieren“. Zusätzlich wird sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter entsprechend seiner persönlichen Stärken eingesetzt wird. Die Stärken werden anhand der Profilanalyse Insights MDI® ermittelt und in Teamworkshops regelmäßig reflektiert. Abgerundet wird dieses Konzept durch die kontinuierliche Information und ein breites Angebot von ganzheitlichen Gesundheitsmaßnahmen für Körper, Geist und Seele.

Jürgen F. Pascoe, Geschäftsführer: „Seit vielen Jahren legen wir sehr großen Wert darauf, zu leben was wir erforschen, produzieren und verkaufen: Gesundheit! Daher war es uns im Jahr 2020 ein ganz besonderes Anliegen, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu stärken und zu schützen. Die aktuelle Situation stellt nicht nur uns, sondern viele Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor ungeahnte Herausforderungen. Die Mitarbeitergesundheit zu schützen und dennoch das alltägliche Geschäft aufrecht zu erhalten, erfordert neben organisatorischem Aufwand auch viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Mitarbeitern. „Gesundheit ist Reichtum“ – Dieser Ausspruch unseres Gründers im Jahr 1909 hat an Gültigkeit nichts verloren, im Gegenteil, die Gesundheit – sowohl körperlich als auch mental – der Mitarbeiter ist das höchste und wichtigste Kapital des Unternehmens, aktuell mehr denn je!“

Pascoe wurde bereits neunmal als bester Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Dreimal auf dem 1. Platz und im Jahr 2020 auf Platz 1 in Europa – das erste Mal, dass ein deutsches mittelständisches Unternehmen diese Auszeichnung erhielt. Das unabhängige Great Place to Work® Institut zeichnet Unternehmen aus, die sich aus Sicht Ihrer Mitarbeitenden für gute und attraktive Arbeitsbedingungen einsetzen und eine besonders mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur pflegen.

Pascorbin®

Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg pro ml Injektionslösung.

Zur Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Enthält Natriumhydrogencarbonat.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen

Pressekontakt:
Pascoe Naturmedizin
Stefanie Wagner-Chorliafakis
Unternehmenskommunikation
Schiffenberger Weg 55
35394 Gießen
Email: stefanie.wagner-chorliafakis@pascoe.de
Tel.: +49 641 7960 – 330
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Ambitionierte neue Ziele gegen Lebensmittelverluste: Danone will bis Ende diesen Jahres seine Lebensmittelverluste um 30 Prozent reduzieren

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München/Haar (ots) – Danone DACH hat sich neue, noch weitergehende Ziele im Kampf gegen Lebensmittelverluste gesetzt: bis Ende diesen Jahres verpflichtet sich das Unternehmen, seine eigenen Verluste um 30 Prozent gegenüber 2016 zu reduzieren. Bis 2025 will Danone seine Lebensmittelverluste um 50 Prozent gegenüber 2016 verringern.

Danone orientiert sich bei der Festlegung seiner Verpflichtungen im Nachhaltigkeitsbereich an den UN Nachhaltigkeitszielen. Im Kampf um die Verringerung von Lebensmittelverlusten geht Danone jedoch noch einen Schritt weiter und reduziert seine Verluste statt bis 2030 bereits bis 2025 um 50 Prozent – und ist damit fünf Jahre eher als zunächst geplant. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, hat Danone zahlreiche Maßnahmen in seiner Produktion und Logistik ins Leben gerufen.

In der Produktion beispielsweise können innovative technische Lösungen Verluste bei der Verarbeitung der frischen Milch, der Früchte sowie der Zwischen- und Fertigprodukte in den Werken verhindern. Mit dem sogenannten Molch, einer Art großem Teigschaber, werden Fruchtreste, die an den Wänden der Fruchttanks zurückgeblieben sind, wieder der Grundmasse zugeführt. Dadurch können im Danone Werk im unterfränkischen Ochsenfurt über dreißig Tonnen Frucht pro Jahr gerettet werden.

„Die Bekämpfung von Lebensmittelverlusten ist für uns ein wichtiges Ziel, zu dem wir als Lebensmittelhersteller einen großen Beitrag leisten müssen. Deshalb haben wir uns neue, ambitionierte Ziele gesetzt – zu deren Erreichung sehr viele unserer Mitarbeiter beitragen,“ so Nadir Hamidou, Operations Director bei Danone. „Außerdem arbeiten wir an vielen weiteren Projekten jenseits unseres alleinigen Verantwortungsbereichs, gemeinsam mit unseren Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so Hamidou weiter.

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv sein

Über den eigenen Bereich hinaus hat Danone zahlreiche Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette initiiert, um die Verluste von Lebensmitteln ganzheitlich anzugehen: im Bereich der Landwirtschaft, aber auch in Zusammenarbeit mit dem Handel oder letztlich im Kontakt mit dem Endverbraucher.

In Zusammenarbeit mit den Danone Milchlandwirt*innen geht es insbesondere um die Sicherstellung der kontinuierlich hohen Qualität der Rohmilch. Durch mögliche Belastungen der Rohmilch mit Hemmstoffen oder erhöhten Keimzahlen kann es nötig sein, Frischmilch zu entsorgen. Um dies zu verhindern und die hohe Qualität jederzeit sicherzustellen, arbeiten die Danone Milcherzeugerberater sehr eng mit den Danone Landwirt*innen zusammen.

Danones „Online Clearance Sales Shop“ nominiert für diesjährigen „Zu gut für die Tonne“ Preis

In Zusammenarbeit mit dem Handel trägt das Unternehmen zur Reduktion von Lebensmittelverlusten bei indem durch eine genaue Bedarfsplanung eine möglichst passgenaue Produktion und Anlieferung ermöglicht wird. Im Juni 2020 launchte Danone außerdem einen Online Clearance Sales Shop für Groß- und Einzelhändler. Über diesen Kanal bietet das Unternehmen seinen Handelspartnern exklusiv die Produkte mit einer verkürzten Restfrische zu vergünstigten Konditionen an. Durch den neuen Online Shop konnten 30 Prozent mehr Danone Produkte vor dem Verlust gerettet werden. Mit diesem Online Kanal ist Danone nun erstmalig für den von der Bundesregierung verliehenen „Zu gut für die Tonne“-Preis 2021 in der Kategorie Digitalisierung nominiert.

Aufmerksamkeit für das Thema schaffen

Im Rahmen der Sensibilisierung der Verbraucher für das Thema Lebensmittelverschwendung engagiert sich Danone als Partner der „Oft länger gut“- Kampagne von Too Good To Go: Seit September 2020 ist auf den Activia Joghurts der deutliche Hinweis zu lesen, dass das Produkt auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch genießbar sein kann. Mit dem „Oft länger gut“-Label sind Konsument*innen konkret aufgefordert, ihre Sinne zu nutzen und mittels Schauen, Riechen und Probieren das Produkt auf Genießbarkeit zu testen.

„Wir beschäftigen uns bei Danone schon seit einigen Jahren damit, wie wir zur Reduktion von Lebensmittelverlusten entlang der gesamten Wertschöpfungskette beitragen können,“ betont Dr. Susanne Knittel, Pressesprecherin bei Danone. „Wir sehen, dass wir einiges bewegen können, vor allem in Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Aber da geht noch mehr, und wir arbeiten daran, für das Thema zu sensibilisieren – innerhalb unseres Unternehmens, aber auch jenseits davon, zum Beispiel im Austausch mit anderen „Food waste Fighters“ so Knittel weiter.

Danone

Die Danone GmbH mit Sitz in Haar bei München produziert Joghurt- und andere Milchfrischeprodukte in den Molkereien Rosenheim und Ochsenfurt. Beliebte Marken von Danone sind Actimel, Activia, Dany und FruchtZwerge. Seit Kurzem sind auch einige pflanzenbasierte Danone Produkte in Deutschland erhältlich.

Pressekontakt:
Dr. Susanne Knittel, Unternehmenskommunikation, Tel: +49 160 97243025, susanne.knittel@danone.comLinda Schumacher, Unternehmenskommunikation, Tel: +49 162 2459284, linda.schumacher@danone.comDie aktuellen Presseinformationen finden Sie auch in unserem Newsroom: http://presse.danone.de
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