Auftakt mit Michael Ballack war ein großer Erfolg: TOP Arbeitgeberkongress der FAIRFAMILY GmbH geht in Serie

Hamburg (ots) –

Die Unternehmensberatung FAIRFAMILY veranstaltete am 24. Juni ein Event mit ihren Kunden und Partnern zu den Themen Arbeitgeberattraktivität, Arbeitgebermarketing, Mitarbeiter-Recruiting, -Bindung, -Motivation und Unternehmensführung. Unter den Rednern an diesem Abend befand sich auch der ehemalige Profifußballspieler Michael Ballack, der die Themen Leadership aus Zeiten des Spitzensports, Führung, Motivation und den Umgang in Stress-Situationen thematisierte. Mit dieser ersten Veranstaltung und dem großen Erfolg geht der TOP Arbeitgeberkongress bald in die nächste Runde.

Geschäftsführer Randolph Moreno Sommer: „Das Ziel des TOP Arbeitgeberkongress war es, mittelständischen Unternehmen die Top-Arbeitgeber-Strategien aufzuzeigen, um immer genügend qualifizierte Mitarbeiter zu finden, diese schnellstmöglich in die Produktivität zu bringen und langfristig an das Unternehmen zu binden. So können sich die Unternehmen in der heutigen Zeit als Arbeitgeber von ihren Mitbewerbern abheben.“

Die Veranstaltung fand sowohl live als auch online statt. Die geladenen Personen vor Ort hatten die Möglichkeit, neben den Vorträgen auch Workshops zu besuchen. Ihren Mitarbeitern bot sich die Chance, das Event online zu verfolgen.

Nach dem Vortrag von Gastredner Michael Ballack sagte Geschäftsführer Felix Anrich: „Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Ballack für unsere Veranstaltung gewinnen konnten. Für mich war es ein wirklich bewegender Vortrag. Er hat uns einen Rückblick auf seine Profikarriere gegeben und gleichzeitig den Zusammenhang zwischen dem Spitzensport und den KMUs hergestellt. Für unsere Gäste ist das ein Mehrwert, den sie bestimmt gern mit nach Hause nehmen.“

Gastredner Michael Ballack beschäftigt sich aktuell verstärkt mit dem Unternehmertum und war am 25. April bei der Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ dabei, um den Investoren seine Geschäftsidee zu präsentieren. In seinem Vortrag gelang es ihm, eine Vorstellung davon zu geben, wie er seine eigene unternehmerische Erfahrung mit seiner Zeit im Profifußball in Einklang bringt. Der Vortrag des ehemaligen Profisportlers stieß bei den Unternehmern auf großes Interesse.

Randolph Moreno Sommer resümierte am Ende der Veranstaltung: „Ich kann jetzt schon sagen, dass unser Event ein voller Erfolg war. Wir hatten zum einen die Absicht, handfestes Wissen zu vermitteln. Zum anderen wollten wir eine Gelegenheit zum Austausch unter den Teilnehmern bieten. Das ist rundum gelungen.“ Felix Anrich ergänzte: „Die Teilnehmer haben von der Veranstaltung profitiert und können die gewonnenen Einsichten nun in ihren Unternehmen umsetzen.“

Weitere Informationen finden Interessenten unter: https://www.toparbeitgeberkongress.de/

Pressekontakt:
FAIRFAMILY GmbH

Startseite


E-Mail: info@fairfamily.de

Immobilienpreise fallen erstmals nach langem Boom / Bessere Chancen für Kaufinteressenten in ausgewählten Regionen

0

Berlin (ots) –

– Im 2. Quartal sind die Immobilienpreise um 0,8 Prozent gefallen
– Das Angebot an Immobilien ist deutschlandweit um 16 Prozent gestiegen
– Angebot- und Nachfrageentwicklung verbessern Kauf-Chancen etwa in Hamburg, Brandenburg und Niedersachsen

Der Immobilienmarkt reagiert auf die aktuell hohen Inflationsraten und die gestiegenen Zinsen zur Finanzierung von Immobilienkäufen. McMakler Research, die Plattform für Immobilienmarktanalysen von McMakler, hat in einer Marktanalyse* die Preis-, Nachfrage- und Angebotsentwicklung in den deutschen Bundesländern sowie in sogenannten A-Städten im 2. Quartal 2022 untersucht. Dabei wurden sowohl die Transaktions- als auch Angebotsdaten berücksichtigt.

Die Marktanalyse von McMakler zeigt, dass die Preise am Immobilienmarkt deutschlandweit im 2. Quartal erstmals seit Beginn des Immobilienbooms gesunken sind. Während der Markt im 1. Quartal 2022 noch einen deutlichen Preisanstieg von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal verzeichnete, führten die veränderten Marktbedingungen im 2. Quartal zu einem Preisrückgang von 0,8 Prozent. Die gestiegenen Zinsen verlängerten zusätzlich den Kaufprozess gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 15 Prozent auf 96 Tage.

Preisrückgang in München und Stuttgart am größten

Über alle sieben A-Städte hinweg sind die Preise deutlich gesunken. Besonders in München, das mit einem Quadratmeterpreis von über 9.000 Euro die teuerste Stadt Deutschlands ist, gingen die Preise im 2. Quartal um 3,7 Prozent zurück. Damit verzeichnete München den stärksten Rückgang, dicht gefolgt von Stuttgart, wo die Kaufpreise um 3,2 Prozent fielen. Den geringsten Kaufpreisrückgang verzeichneten Düsseldorf (-1,6 Prozent) und Köln (-1,8 Prozent).

Im Bundesländervergleich war der Preisrückgang in Berlin (-2,2 Prozent), Hamburg (-2,2 Prozent) und Bayern (-1,8 Prozent) am stärksten. Aber auch Baden-Württemberg (-1,7 Prozent), Bremen (-1,5 Prozent) sowie Brandenburg und Hessen (-0,5 Prozent) folgten dem Abwärtstrend. Lediglich Sachsen-Anhalt (+2,1 Prozent) und das Saarland (+1,6 Prozent) verzeichneten nach wie vor steigende Preise. Allerdings verlangsamte sich auch in diesen Bundesländern der Preisanstieg in der Vorquartalsbetrachtung deutlich. So lag in Sachsen-Anhalt die Preissteigerung im 1. Quartal noch bei 3,4 Prozent, im Saarland bei 2,4 Prozent.

Das Angebot an Immobilien steigt stark an und trifft auf rückläufige Nachfrage – gute Chancen bieten sich Kaufinteressenten in Berlin, Hamburg und Köln

Das Immobilienangebot ist im 2. Quartal merklich gewachsen. Während das deutschlandweite Angebot im 1. Quartal im Vergleich zum Vorquartal noch um 0,8 Prozent zurückgegangen war, wuchs es im 2. Quartal um rund 16,2 Prozent. Dieser Trend lässt sich über alle Bundesländer hinweg beobachten. Insbesondere in Schleswig-Holstein (25,8 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern (22 Prozent) und in Brandenburg (20,8 Prozent) nahm die Angebotslage erheblich zu. Gleichzeitig ist die Nachfrage deutschlandweit abgekühlt. Diese Situation verbessert die Chancen für Kaufinteressenten. Vor allem in Hamburg (-39 Prozent), Brandenburg (-35,7 Prozent) und Niedersachsen (-22 Prozent) ging die Nachfrage erheblich zurück. Es gibt jedoch weiterhin deutliche regionale Ausnahmen: besonders im Saarland (+30,3 Prozent), in Thüringen (+12 Prozent) und in Rheinland-Pfalz (+10 Prozent) waren Immobilien weiter stark gefragt.

„Der Markt reagiert sichtlich auf die Zinserhöhungen und das wirtschaftliche Umfeld. Während die Nachfrage abkühlt, kommen genau jetzt mehr Immobilien auf den Markt. Damit beginnt für Kauf- wie Verkaufsinteressenten eine neue Marktphase. Die jüngsten Vorzeichen bieten vor allem Kaufinteressenten ein spannendes Umfeld: Die Finanzierungszinsen liegen weiter auf einem historisch niedrigen Niveau und in Teilmärkten sinken erstmals seit langem die Preise“, sagt Felix Jahn, Gründer und CEO von McMakler.

* Die Angebots-, Transaktions- und Nachfragedaten basieren auf den unternehmenseigenen Transaktionsdaten von McMakler sowie Daten verschiedener Online-Immobilienportale. Betrachtet wurde der Zeitraum Q2/2021 – Q2/2022

Über McMakler

McMakler (www.mcmakler.de) ist ein in Deutschland und Österreich aktiver Full-Service Immobiliendienstleister. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 450 eigene Immobilienmakler an über 30 Standorten, die sich hervorragend mit den regionalen Gegebenheiten auskennen. Sie werden unterstützt durch knapp 600 Mitarbeiter in der Zentrale in Berlin, in der unter anderem die Analyse- und Vermarktungstechnologie von McMakler entwickelt wird. McMakler ist eines der Top-Maklerunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen zeichnet sich durch hohe Professionalität, umfangreiche Technologie und einen schnellen, sicheren Verkauf aus. Felix Jahn startete den Hybrid-Immobilienmakler als Gründungsinvestor und Executive Chairman.

Pressekontakt:

Digitallabore deutscher Unternehmen kämpfen gegen Inflation / Kaum neue Geschäftsmodelle / Hansgrohe, Mediamarkt Saturn, EnBW und Telefónica unter den Gewinnern einer neuen Studie

Berlin (ots) –

Die digitalen Innovationseinheiten deutscher Konzerne können sich auch unter den Bedingungen steigender Energiekosten und hoher Inflation in ihren Unternehmen behaupten. In vielen Fällen hilft der Fokus auf Effizienz und sparsameren Einsatz von Ressourcen auch dabei, die Probleme in Produktion und Vertrieb zu mildern. Zu diesem Ergebnis kommt die sechste gemeinsame Digitallabor-Studie des Wirtschaftsmagazins CAPITAL und der Hamburger Management-Beratung Infront Consulting. Die Studie ist die größte dieser Art im deutschsprachigen Raum – auf ihrer Basis werden jährlich die derzeit besten Einheiten ausgezeichnet. Im Jahr 2022 gehören die Labore von Hansgrohe, Mediamarkt Saturn, des Energieversorgers EnBW und der Telefónica-Tochter Wayra zu den Gewinnern. Die Analyse basiert auf der Auswertung von Online-Fragebögen und anschließender persönlicher Interviews.

„Die Labore konzentrieren sich oft auf Optimierung und sparen damit Geld für die Unternehmen“, sagt Lea-Theresa Münch, Studienautorin von Infront. „Das macht sie robuster, was gerade in Zeiten wie diesen eine Rolle spielt.“ In vielen Fällen werden digitale Instrumente eingesetzt, um vorhandene Kapazitäten besser zu nutzen und damit auch Produktionsabläufe zu verbessern. Zudem spielen nachhaltige Konzepte wie der Einsatz erneuerbarer Energien und Programme für geteilte Mobilität eine Rolle – Dinge, die angesichts steigender Gas- und Stromkosten auch in den Führungsetagen der Unternehmen stärker diskutiert werden als noch vor einigen Jahren.

Eine Folge der Entwicklung ist allerdings auch, dass die Labore deutlich näher am Kerngeschäft der Unternehmen arbeiten und nur selten völlig neue Geschäftsmodelle aufbauen. „Innovationseinheiten werden an ihrer Wirkung gemessen, und dafür braucht es wesentlich mehr als gute Ideen“, sagt Infront-Studienautor Felix Lau. An der Studie nahmen die Innovationseinheiten von insgesamt 56 Unternehmen teil, womit die Zahl der Bewerber im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal gestiegen ist. Zu den Teilnehmern gehörten Ableger von Konzernen wie Audi, BASF und EnBW, aber auch die Teams kleinerer Unternehmen. Einige Einheiten werden bereits zum wiederholten Mal ausgezeichnet.

Pressekontakt:
Nils Kreimeier
Redaktion CAPITAL
Tel. 030/220 74-5144
E-Mail: kreimeier.nils@capital.de
www.capital.de
Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Im Zuge der Unternehmernachfolge wird Sebastian Fornefeld zum neuen Geschäftsführer der MICUS Strategieberatung berufen

Düsseldorf (ots) –

Sebastian Fornefeld ist zum 1. August 2022 neuer Geschäftsführer der MICUS Strategieberatung GmbH. Mit der Bestellung zum Geschäftsführer soll die Fortführung des mittelständischen Familienunternehmens in der nächsten Generation gesichert werden. Gemeinsam mit der bestehenden Geschäftsführung um Dr. Martin Fornefeld, Andreas Mescheder und Andreas Spiegel ist er dafür verantwortlich, die führende Position von MICUS im deutschen Glasfasermarkt auszubauen.

Sebastian Fornefeld verfügt über langjährige Expertise in der strategischen und rechtlichen Beratung von Unternehmen, Investoren und der öffentlichen Hand. Vor seinem Wechsel zu MICUS war er sechs Jahre lang bei McKinsey & Company, davor in internationalen Wirtschaftskanzleien (u.a. Freshfields, Allen & Overy) sowie dem Bundesministerium der Finanzen tätig. Sein rechtswissenschaftliches Studium an der Bucerius Law School in Hamburg und Singapur hat er mit beiden Staatsexamina erfolgreich abgeschlossen.

Seine vielfältigen Erfahrungen möchte Sebastian Fornefeld als neuer Geschäftsführer vor allem beim weiteren Ausbau der Förderberatung und Vergabebegleitung, aber auch in der Zusammenarbeit mit Netzbetreibern, Investoren sowie der Digitalisierung von Schulen und Krankenhäusern einbringen.

„Ich freue mich sehr, gemeinsam mit unseren Kunden zusätzliche Geschwindigkeit beim Ausbau und Betrieb der Glasfasernetze zu gewinnen. Mit dem Wegfall der Aufgreifschwelle und der hohen Investitionsbereitschaft aller Marktteilnehmer haben wir die Chance, eine bisher ungekannte Dynamik zu entfesseln.“, so Sebastian Fornefeld.

Dr. Martin Fornefeld, der weiter im Unternehmen verbleibt, erläutert den Weg: „Nach einigen Übernahmeangeboten haben wir entschieden, das Unternehmen in der Familie weiterzuentwickeln, da auch nach 22 Jahren Glasfaserausbau noch ein weiter Weg zu gehen ist.“

Über MICUS

MICUS Strategieberatung GmbH ist eines der deutschlandweit führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Breitbandausbau, Glasfasernetzplanungen, Geschäftsfeldentwicklungen sowie Digitalisierungsstrategien. Wir unterstützen und beraten unsere Kunden in ihren wichtigsten Entscheidungsprozessen. MICUS steht für maßgeschneiderte Lösungen und eine zielorientierte Umsetzung von Projekten. Seit unserer Gründung im Jahr 2000 lassen wir uns am Erfolg unserer Beratungsarbeit messen.

Pressekontakt:
Herr Sebastian Fornefeld
Geschäftsführer MICUS Strategieberatung GmbH
Pempelforter Str. 50
40211 Düsseldorf
Tel.: +49(0)211 49769111
Email: info@micus.de
Original-Content von: MICUS Strategieberatung GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Frieren für den Frieden? / Aufgrund stockender Lieferungen wird Brennstoff knapp / Welche Einsparmöglichkeiten gibt es rund ums Gebäude?

0

München (ots) –

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hatte unlängst vorgeschlagen, Vermieter von der Pflicht zu befreien, in ihren Wohnungen eine Mindesttemperatur von 20 Grad zu ermöglichen. Mit dieser Maßnahme sollte der drohenden Gasknappheit entgegengewirkt werden. In der darauffolgenden Diskussion erhitzten sich die Gemüter schneller als eine Gasheizung im Hochwinter. Deshalb sollen hier vorhandene Daten rund um das Heizverhalten der Bürgerinnen und Bürger differenzierter interpretiert werden, um die Debatte zu versachlichen.

Bereits im Jahr 2014 hatte der Messdienstleister BRUNATA-METRONA erstmals in einer Statistik[1] die Temperaturdaten von hunderttausenden Wohnungen aus dem ganzen Bundesgebiet ausgewertet. Diese – wie auch zwei Folgestatistiken[2] [3] aus dem Jahr 2018 – verdeutlichen, dass es kein gangbarer Weg ist, unterschiedslos jedem Wohnungsnutzer nahezulegen, seine Heizung sukzessive weiter zu drosseln. Das individuelle Heizverhalten hängt nämlich von vielen unterschiedlichen Faktoren ab.

Zunächst einmal ist es ein Irrglaube, dass in deutschen Mietwohnungen typische Raumtemperaturen über 20°C herrschen. In der Mehrzahl von etwa 20 Millionen Haushalten in Mehrfamiliengebäuden herrschen mittlere Raumtemperaturen von unter 20°C vor.1 Die Mehrheit der Mietenden geht bereits – teilweise auch notgedrungen finanziell – mit Heizenergie durchaus sparsam und vorbildlich um. Dies kann sicherlich als Erfolg der in Deutschland mittlerweile fest etablierten verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung verbucht werden.

Über die Gesamtheit des Gebäudebestandes hinweg lässt sich sagen: je neuer das Gebäude, desto wärmer die durchschnittliche Raumtemperatur. Während in Altbauten mit einem Heizenergieeinsatz über 100 kWh/m2a oft sehr bewusst geheizt wird, scheinen Bewohnerinnen und Bewohner von Neubauten auf den ersten Blick ein weniger ausgeprägtes Energiebewusstsein zu haben. Dort stagniert der Heizenergieeinsatz fast immer über 50 kWh/m2a – auch wenn der Baustandard niedrigere Werte erwarten ließe.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich: Der Hauptgrund für die ganzjährig höheren Temperaturen liegt im Gebäude selber. „Moderne Wohnungen speichern aufgrund der guten Isolation der Außenhülle viel Energie, das sorgt für ein sehr gleichmäßiges Temperaturniveau“, erklärt der Studienverantwortliche Dr. Franz Schröder, Data Scientist bei METRONA Union. „Echte Kälte- oder Kontrastwärmeerlebnisse kommen praktisch nicht mehr vor, Temperaturveränderungen passieren sehr langsam oder gar nicht. Um eine spürbare Abkühlung zu erreichen, muss sehr viel thermische Energie, die in Wänden und innerer Bausubstanz gespeichert ist, abgelüftet werden.“ Das führt dazu, dass die Bewohnenden gerne die Fenster gekippt lassen, um durch den Luftzug ein Gefühl von Frische zu bekommen. Dadurch wird unmerklich viel Energie zum Fenster hinaus entlassen. Dabei handelt es sich um den sogenannten Rebound-Effekt. Im Bewusstsein, in einem energieeffizienten Gebäude zu leben, „gönnen“ sich die Bewohnenden längere Lüftungsphasen und verhindern so die möglichen Einsparungen mindestens teilweise. Für moderne Gebäudeklassen konnte die Studie – auch im Hochwinter – dauerhafte Fensteröffnungsraten von über 10% nachweisen.2

In modernen Gebäuden steckt also das Potenzial, nicht die Garantie, für substanzielle Einsparungen. Schröder verweist darauf, dass es in Niedrigenergiegebäuden bei einem Komplettausfall der Heizungsanlage mehrere Tage dauert, bis die mittlere Gebäudetemperatur tatsächlich unter 20°C sinkt. Und noch ein weiterer Aspekt ist in diesem Zusammenhang wichtig, wie Simon Möller anmerkt. Der Soziologe der Ludwig-Maximilians-Universität in München untersucht, welche Faktoren das menschliche Heizverhalten beeinflussen. Er betont: „Zu einem gewissen Grad ist der Umgang mit Temperaturen auch Gewöhnungssache. Die Temperaturpräferenzen sind zum Teil ‚gelernt‘. Das gilt zum Beispiel für den Wunsch, im Winter bei kalten Raumtemperaturen schlafen zu wollen und dafür Wärme aus einem gut gedämmten Gebäude hinauszulüften – eine energieintensive Routine, die aber für die Schlafqualität nicht unbedingt notwendig ist.“

Möller gibt zusätzlich zu bedenken: „In Mehrfamilienhäusern hat die Wirksamkeit eines Sparappells Grenzen, denn teilweise arbeiten die Mieter – unabsichtlich – sogar gegeneinander. Einer ist schon bei 18 Grad Wohnungstemperatur glücklich und muss unter Umständen gar nicht heizen, da seine Wohnung von der Nachbarin mitgewärmt wird. Die Nachbarin wiederum hätte gerne 22 Grad, erreicht diese aber wegen der kühlen Nachbarwohnung nur schwer und muss deutlich mehr heizen. Wir sagen deshalb: Man muss ein solches Wohngebäude auch als Heizgemeinschaft verstehen.“

Im Eigenheim besteht dagegen die Möglichkeit für das Individuum, die Heizkurve abzusenken und dadurch den Verbrauch der Heizung zu reduzieren. Zudem entfällt mit dem Mieter-Vermieter-Dilemma ein gravierendes Investitionshemmnis. Effizienzmaßnahmen kommen hier denjenigen zugute, die dafür die Kosten tragen. Und das ist wichtig – denn obwohl weniger als die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands in Ein- oder Zweifamilienhäusern lebt, verbrauchen Eigenheime zwei Drittel der Heizenergie im Wohnsektor.3

Eine schnell wirksame Maßnahme zur Energieeinsparung wäre es, auf kalendarisch festgelegte Heizperioden zu verzichten. Stattdessen sollten sich Beginn und Ende der Heizperiode an den tatsächlichen Witterungsbedingungen und den thermischen Eigenschaften des Gebäudes orientieren. Und auch den Warmwasserkonsum sollte man im Auge behalten. In modernen Gebäuden macht dieser nämlich stellenweise bis zu 40% Prozent des Endenergieverbrauchs aus.

Was beiden Experten jedoch in der Diskussion zu kurz kommt, ist die fehlende Differenzierung zwischen privaten Haushalten und Gewerbebauten. In Geschäften, Bahnhöfen und Flughäfen wird sehr viel Energie für Heizung (und im Sommer für Kühlung) verbraucht, häufig aus kaufpsychologischen Gründen. Anders als im privaten Umfeld könnte hier der Gesetzgeber tatsächlich kurzfristig einheitlich regulierend eingreifen. Dies gilt auch für Firmenbüros und öffentliche Gebäude wie Behörden und Schulen. Wenn alle wissen, dass dort die Temperatur ein bestimmtes Niveau nicht übersteigt (z.B. 19°C), können sich die Menschen in gewissem Grad darauf einstellen und passend anziehen.

Im privaten Umfeld ist es komplizierter. Hier sind regulierende Eingriffe schwer möglich, aber auch Sparanreize wirken nur begrenzt. „Am wirksamsten sind sicher Maßnahmen am Gebäude und der Gebäudetechnologie, bei denen aber die Eigentümer tätig werden müssen.“ Um das Verhalten der Bewohner zu verändern, braucht es laut Möller hingegen mehr als einfache Appelle. Denn „energieintensive Gewohnheiten wie zum Beispiel, leicht bekleidet in der Wohnung rumzulaufen, legen Bewohner nur schwer ab. Eine Kombination aus zielgruppenspezifischen und niedrigschwelligen Informationsangeboten und den jetzt bestehenden höheren Preisen kann aber dazu beitragen, liebgewonnene Gewohnheiten zu hinterfragen.“ Die mittlerweile vorgeschriebenen unterjährigen Verbrauchsinformationen (UVI) und die ab Dezember obligatorischen „Ergänzenden Informationen in der Abrechnung“ (IDA) sind somit richtige und wichtige Schritte. Auch ein besserer Dialog zwischen Mietern und Vermietern könnte helfen, um konkrete Mängel wie hydraulisch schlecht abgeglichene Heizungen zu identifizieren, Effizienzpotentiale zu heben und zur Sensibilisierung für richtiges Heizen und Lüften beizutragen.

Dennoch wird es bei Menschen mit niedrigem Einkommen Härtefälle geben und mit Tipps allein kann – speziell in der Wohnungswirtschaft und bei den privaten Haushalten – nicht jedem geholfen werden. Mittelfristig gesehen kann intelligente Gebäudetechnik viel bewirken. Im kommenden Winter ist jedoch das Verhalten der Menschen die effektivste Stellschraube.

[1] Bauphysik 36-2014: Reale Trends des spezifischen Energieverbrauchs und repräsentativer Wohnraumtemperierung bei steigendem Modernisierungsgrad im Wohnungsbestand

[2] Bauphysik 03-2018: Sind Rebound-Effekte unvermeidbar?

[3] Bauphysik 04-2018: Heizenergie-Verbrauchsentwicklung im Wohnungsbestand seit 2004

Pressekontakt:
Christopher Intsiful
PR Manager
BRUNATA-METRONA Informationszentrale
Aidenbachstraße 40
81379 München
Telefon (089) 7 85 95 – 639
christopher.intsiful@brunata-muenchen.de
Original-Content von: BRUNATA-METRONA-Gruppe, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Hohes Sparpotenzial: Gebraucht- und B-Ware wird immer beliebter

0

Berlin (ots) –

Angesichts steigender Preise greifen immer mehr Verbraucher:innen auf Produkte aus zweiter Hand zurück – das zeigt jetzt eine Analyse der Preisvergleichsplattform idealo. Laut der Studie lag die Nachfrage nach Gebrauchtware im Juli 2022 deutlich über Vormonatsniveau. Die Auswertung gibt auch Aufschluss über das Sparpotenzial: Je nach Warengruppe liegt die Ersparnis im Schnitt bei bis zu 60 Prozent.

Nachfrage nach Gebrauchtware zuletzt deutlich gestiegen

In einer repräsentativen Umfrage [1], die idealo im Juni 2022 durchgeführt hat, gaben 65 Prozent der Befragten an, aufgrund steigender Preise vermehrt zu Gebraucht- oder B-Ware zu greifen. Das belegen nun auch aktuelle Daten der Preisvergleichsplattform: So ist die Nachfrage nach gebrauchten Produkten auf idealo im Juli 2022 im Vergleich zum Vormonat um fast 30 Prozent gestiegen.

Besonders beliebt sind gebrauchte Artikel aus dem Elektronikbereich – allen voran Smartphones, gefolgt von Tablets. Smartwatches und Notebooks teilen sich den dritten Platz.

Den größten Nachfrageanstieg im Vergleich zum Vormonat konnten im Juli Secondhand-E-Scooter verzeichnen (+ 125 Prozent). Auch die Nachfrage nach gebrauchten Staubsaugern (+ 76 Prozent), Systemkameras (+ 52 Prozent) und Fernsehern (+ 41 Prozent) stieg zuletzt überdurchschnittlich stark an.

Beliebteste Secondhand-Produkte: Apple ganz weit vorne

Laut Analyse handelt es sich bei mehr als der Hälfte (58 Prozent) der Top-100-Gebrauchtartikel [2] auf idealo.de um Apple-Produkte. Am häufigsten klicken Nutzer:innen auf Reseller-Angebote für die Apple AirPods Pro – an zweiter Stelle landen die Apple AirPods 2 (2019). Der drittbeliebteste gebrauchte Artikel auf idealo ist das Apple iPhone 11 (64 GB, Black).

24 der 100 gefragtesten gebrauchten Produkte sind Samsung-Geräte. Unter die Top-10 schaffen es allerdings nur das Samsung Galaxy S21 5G (128 GB, Phantom Grey) und das Samsung Galaxy S21 Ultra 5G (128 GB, Phantom Black).

Käufer:innen von Gebrauchtware sparen im Schnitt bis zu 60 Prozent

Um herauszufinden, wie hoch das Sparpotenzial beim Gebrauchtwarenkauf ist, hat idealo die Durchschnittspreise für Gebraucht- und Neuware in besonders beliebten Produktkategorien verglichen. Die Auswertung zeigt, dass Onlineshopper:innen im Juli – je nach Warengruppe – bis zu 60 Prozent sparen konnten (Spielekonsolen). In der gefragtesten Kategorie Handys & Smartphones lag die durchschnittliche Ersparnis beim Kauf gebrauchter Geräte vergangenen Monat bei 32 Prozent. Smartwatches aus zweiter Hand kosteten im Schnitt 29 Prozent, Tablets 24 Prozent weniger.

Ein Preisvergleich lohnt immer – auch bei Secondhand-Produkten

Auf idealo können Nutzer:innen bei ihrer Suche nach dem passenden Produkt auch nach Gebraucht- und B-Ware filtern. Florian Kriegel, Preisexperte bei idealo, erklärt: „Gerade in Zeiten einer hohen Inflation ist es sinnvoller denn je, Preise zu vergleichen. In vielen Bereichen lohnt sich auch der Blick auf Gebraucht- oder B-Ware. Hier können Käufer:innen gut und gerne hundert Euro und mehr sparen. Oft gibt es – wenn überhaupt – nur kleinere Mängel oder Gebrauchsspuren und eine Gewährleistung erhalten Verbraucher:innen trotzdem. Obendrein hat diese Art des Kaufs einen positiven ökologischen Effekt.“

[1] Alle Daten wurden vom Marktforschungsunternehmen Kantar im Auftrag der idealo internet GmbH erhoben. An der landesweiten Online-Befragung im Juni 2022 nahmen 1.016 Personen teil. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Verbraucher:innen in Deutschland zwischen 18 und 64 Jahren.

[2] Das Ranking basiert auf der Nachfrage auf idealo.de im Zeitraum November 2021 bis einschließlich Juli 2022.

Pressekontakt:
Christina Vieth
Mobil: +49 (0)175 604 50 62
E-Mail: presse@idealo.deAnna Shochot
Mobil: +49 (0) 151 2450 2308
E-Mail: presse@idealo.de
Original-Content von: Idealo Internet GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

76. Deutscher Betriebswirtschafter-Tag / Risiko & Resilienz / 20./21. September 2022 – Düsseldorf und digital / betriebswirtschafter-tag.de

Köln (ots) –

„Unternehmerische Risiken einzugehen, ist für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand wesentlich. Die Verschärfung geopolitischer Risiken bei gleichzeitigem Ruf nach mehr Transparenz wiederum stellt die Wirtschaft vor besondere Herausforderungen. Kosten-Nutzen-Betrachtungen der Instrumente zum Schutz vor Risiken, zur Unterstützung der Wirtschaft und zur Herstellung von mehr Transparenz sind gerade jetzt unverzichtbar und brauchen den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.“

Caren Sureth-Sloane

Zu den Themen:

– Krisen als „windows of opportunity“: Neue Antworten auf fundamentale Veränderungen
– Resilienz durch unternehmerische Entscheidungen und strategisches Risikomanagement
– Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und Lieferketten
– Regulierung und Berichterstattung als Wegweiser oder „Galgen“ für die Resilienz von Unternehmen

diskutieren:

Tobias Bartz | Vorstandsvorsitzender Rhenus SE & Co. KG

Prof. Dr. Mark Ebers | Universität zu Köln

Prof. Dr. Corinna Ewelt-Knauer | Universität Gießen

Prof. Dr. Monika Gehde-Trapp | Universität Tübingen

Dr. Marion Helmes | Aufsichtsrätin

Dr. Andreas Kamp | Chief Financial Officer, Mitglied der Geschäftsführung HSBC Deutschland

Burkhard Keese | CFO Lloyd’s of London

Guido Kerkhoff | CEO Klöckner & Co SE

Christian Klein | Vorstandssprecher (CEO) SAP SE

Adam Pradela | Executive Vice President Corporate Accounting & Controlling Deutsche Post DHL Group

Sarna Röser | Unternehmerin, Aufsichtsrätin und Bundesvorsitzende von Die Jungen Unternehmer

Klaus Rosenfeld | CEO Schaeffler AG

Michael Rüdiger | Aufsichtsratsvorsitzender BlackRock Asset Management Deutschland AG

Prof. Dr. Thomas S. Spengler | Lehrstuhl für Produktion und Logistik TU Braunschweig

WP StB Martin Wambach | Geschäftsführender Partner, Chief Digital Officer Rödl & Partner

Prof. Dr.-Ing. Katja Windt | Member of the Managing Board (CDO) SMS group GmbH

Oliver Zipse | Vorstandsvorsitzender BMW AG

Das Programm des 2. Kongresstages bei den Deutschen Betriebswirtschafter-Tagen wird traditionell durch die Arbeitskreise der Schmalenbach-Gesellschaft gestaltet. Beim 76. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag diskutieren virtuell:

AK Baubetriebswirtschaft I AK Digital Finance I AK Digital Finance – NEXT GEN CFO I AK Externe Unternehmensberichterstattung I AK Integrated Reporting und Sustainable Management I AK Personal und Arbeit I AK Strategieentwicklung und Controlling in Banken I AK Wertorientierte Führung in mittelständischen Unternehmen

Pressekontakt:
Dr. Simone Bender
Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.
Bunzlauer Str. 1 / 50858 Köln / T +49 2234 48 00 97
sg@schmalenbach.org / www.schmalenbach.org
Original-Content von: Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Mit dem Coaching der SHRS zu beeindruckenden Erfolgen im Direktvertrieb

Berlin (ots) –

Klaus Brehm ist der Geschäftsführer und Mitinhaber der Direktvertriebsagentur MAXPROM GmbH, die sich auf die deutschlandweite Direktvermarktung von Glasfaser spezialisiert hat. Mit dem Coaching der SHRS Consulting GmbH von Sabrina Nennemann und Fabian Durek schaffte er es, sich optimierte Verkaufsskills anzueignen und diese erfolgbringend an sein Team weiterzugeben. Erfahren Sie hier, warum das Coaching von SHRS so empfehlenswert ist.

Das Door-to-Door-Geschäft hat in Zeiten der Digitalisierung ausgedient, oder? Falsch, sagen Sabrina Nennemann und Fabian Durek von der SHRS Consulting GmbH. Gerade heute sei der Haustürverbtrieb wichtiger denn je. Darum vermitteln die beiden Experten ihre Erfolgsstrategien in Coachings und helfen so anderen aus ihrer Branche dabei, ihren Direktvertrieb auf ein neues Level zu heben. Ihre Coachings basieren auf großer Branchenerfahrung und tiefgreifender Expertise. Damit verhelfen sie ihren Kunden zu einem Umsatz- und Unternehmenswachstum, der sich sehen lassen kann.

Einer dieser Kunden ist Klaus Brehm, Geschäftsführer der Direktvertriebsagentur MAXPROM GmbH. Er entschied sich 2021 für ein Coaching der SHRS, um sich selbst und sein Unternehmen voranzubringen. Nachdem der Geschäftsführer von den Ergebnissen des Coachings und dem daraus resultierenden Unternehmenserfolg begeistert war, entschloss er sich im Oktober dazu, auch seine Führungskräfte und Vertriebler von den Experten Sabrina Nennemann und Fabian Durek schulen zu lassen. Der Erfolg war enorm.

„Im April 2021 haben wir einen Umsatz von knapp 70.000 Euro im Monat gehabt und heute sind wir bei einer halben Million. Das ist auch der SHRS zu verdanken, denn sie haben uns dahin gebracht, wo wir heute stehen“, berichtet der Geschäftsführer der MAXPROM GmbH von dem Erfolg, den sein Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit der SHRS bisher erzielen konnte.

Die gesamten Unternehmensprozesse sind auf ein neues Level gestiegen

Klaus Brehm war selbst einige Zeit in Direktvertrieb an der Haustür tätig und pflegte für sich und sein Team einen vergleichsweise hohen Standard von 40 Verträgen pro Kopf. Seit der Schulung durch die SHRS sind die Mindestanforderungen in seinem Unternehmen auf 80 bis 100 Verträge pro Kopf angestiegen. Es haben sich nicht nur die Verkaufsskills, sondern auch die gesamten Standards bei der MAXPROM GmbH geändert. „Die Ziele, die sich die Vertriebler stellen, haben sich verdoppelt“, erzählt Klaus Brehm.

Er ist damals über eine Werbeanzeige auf die Experten aufmerksam geworden und die großen Versprechungen weckten seine Neugier. Schnell hat er gemerkt, dass er bei einem echten Expertenteam der Branche gelandet ist. „Fabian Durek liefert echte Resultate und gibt nicht nur Erlerntes weiter, sondern vor allem seinen wertvollen Erfahrungsschatz“, berichtet Klaus Brehm. So war seine anfängliche Skepsis schnell verflogen. „Auch die Inhalte, die Sabrina Nennemann zum Thema Mindset vermittelt, sind stimmig und genau das, was meine Mitarbeiter draußen an der Tür brauchen.“ So hat die SHRS nicht nur seine Vertriebler auf ein neues Level gebracht, sondern die gesamten Unternehmensprozesse.

Die Masterclass der SHRS ist für die gesamte Branche ein Gewinn

Die Masterclass von Sabrina Nennemann und Fabian Durek hat Klaus Brehm als ein massentaugliches Coaching erlebt, dessen Inhalte sich aufgrund der großen Flexibilität und Expertise des Coaching-Duos auf alle Produkte und jegliche Vertriebsstrukturen erfolgreich umsetzen lassen. „Der Onlinekurs ist nicht nur für Einzelkämpfer, sondern auch für große Unternehmen sehr gut geeignet“, erzählt der Geschäftsführer des MAXPROM GmbH. Die komplette Aus- und Weiterbildung seines Teams wurde bei der SHRS durch mehrere wöchentliche Calls abgerundet und fand auf einem sehr hohen Niveau statt. So entschied sich Klaus Brehm dafür, seine Vertriebsmannschaft von Sabrina Nennemann und Fabian Durek zusätzlich in Präsenzveranstaltungen schulen zu lassen. Einmal im Quartal bekommt das gesamte Team ein Coaching bei der SHRS, was dem Geschäftsführer die Zeit verschafft, sich um sein Kerngeschäft und die Akquise von neuen Mitarbeitern und Produktpartnern zu kümmern.

Das größte Learning, das Klaus Brehm aus dem Coaching von der SHRS mitnehmen konnte, ist, dass es nicht auf viele, sondern auf einige sehr gut ausgebildete Mitarbeiter ankommt. Er trennte sich von über der Hälfte seines Teams und konnte eine Umsatzsteigerung von fast 50 Prozent erreichen. Klasse statt Masse lautet die Devise. „Jeder Quereinsteiger kann mit den SHRS-Skills in kurzer Zeit zum High Performer werden“, weiß Klaus Brehm, der seinen Fokus nun darauf legt, dass sich seine gut ausgebildeten Mitarbeiter bei der MAXPROM GmbH erfolgreich entfalten können.

Von dem Coaching der SHRS profitiert jeder, der im Direktvertrieb tätig ist

Die MAXPROM GmbH hat das Ziel, sich als Unternehmen weiterzuentwickeln und strebt dafür eine langfristige Zusammenarbeit mit der SHRS an, weil sich deren Strukturen und Prozesse auf dem Door-to-Door-Markt sehr bewährt haben. Zudem möchte der Geschäftsführer Klaus Brehm mit der Hilfe der Vertriebsexperten weitere Führungskräfte von hoher Qualität ausbilden. „Durch die SHRS haben wir gelernt, dass ein gesundes Wachstum wichtig ist und Mitarbeiter qualitativ und nachhaltig aufgebaut werden müssen, um langfristig zum Unternehmenserfolg beizutragen“, verrät er. Ein weiteres Ziel ist es, gemeinsam mit den Coaches ein Umdenken in der Branche herbeizuführen und das negative Image des Haustürgeschäfts nachhaltig zu bereinigen.

Klaus Brehm ist davon überzeugt, dass das Coaching von der SHRS für jeden, der im Door-to-Door-Vertrieb tätig ist, absolut empfehlenswert ist. Ob Anfänger oder erfahrener Vertriebler, ob kleine Agentur, die sich entwickeln möchte oder großes Unternehmen – jeder kann von dem Coaching bei Sabrina Nennemann und Fabian Durek enorm profitieren und sich, sein Unternehmen und sein Team auf ein ganz neues Niveau bringen. Die Skills, die die SHRS vermittelt, sind für die gesamte Branche ein Gewinn.

Sie wollen die Erfolge Ihres Direktvertriebs auf ein ganz neues Level heben? Melden Sie sich jetzt bei Sabrina Nennemann und Fabian Durek (https://shrs.de/) von der SHRS und vereinbaren Sie einen Termin!

Pressekontakt:
SHRS Consulting GmbH
Sabrina Nennemann und Fabian Durek
E-Mail: Kontakt@shrs.de
Webseite: https://shrs.de

Sven Schöpker: Wie Betriebe Personalnot bekämpfen und Ausbildungsstellen besetzen

Münster (ots) –

Sven Schöpker ist der Inhaber und Geschäftsführer der Raumfabrik Konzept- und Ideenschmiede GmbH. An den drei Top-Immobilienstandorten Münster, Düsseldorf und Norderney leitet er ein Team aus Architekten, Innenarchitekten und Handwerkern, die hochwertige Bau- und Umbauprojekte für Privatkunden in ganz Deutschland in einem einmaligen Konzept planen und umsetzen. Seine unternehmerische Expertise gibt Sven Schöpker nach dem Modell „aus der Praxis für die Praxis“ an Handwerker aus dem gesamten deutschsprachigen Raum weiter. Hier ist er äußerst erfolgreich mit einer innovativen Form der Unternehmensberatung für Handwerksbetriebe am Markt aktiv, der Mission starkes Handwerk. In persönlicher Beratung, Seminaren und einer innovativen E-Learning-Plattform äußert er sich regelmäßig zu den Themen Mitarbeitergewinnung und Fachkräftemangel.

Wie aktuelle Zahlen zeigen, ist die Handwerksbranche besonders vom Fachkräftemangel betroffen: Betriebe suchen händeringend nach Fachkräften und auch die Auszubildendensuche gestaltet sich schwierig. Die Vorteile einer Berufsausbildung im Handwerk sind in den vergangenen Jahren in den Hintergrund gerückt – zu Unrecht, wie Sven Schöpker findet. Mit der Mission starkes Handwerk möchte er die Attraktivität der Branche auf ein höheres Niveau heben und Betrieben dabei helfen, geeignete Fachkräfte und Auszubildende für ihr Team zu gewinnen.

Mit der Raumfabrik Konzept- und Ideenschmiede GmbH führt der gelernte Tischler selbst ein erfolgreiches Handwerksunternehmen. Er gibt Tipps, wo Betriebe potenzielle Mitarbeitende finden, sie gezielt ansprechen und letztendlich von sich als Arbeitgeber überzeugen können. In diesem Artikel verrät Sven Schöpker wertvolle Tipps, mit denen Handwerksbetriebe ihre Personalnot bekämpfen und neue Auszubildende für sich gewinnen können.

1. Analysiere Dein Potenzial als Arbeitgeber

Die Gründe, warum Fach- und Führungskräfte ein Unternehmen verlassen, sind vielfältig. Schlechte Bezahlung und Überstunden zählen zu den Hauptursachen. Auch ein schlechtes Arbeitsklima, fehlende Aufstiegschancen und mangelnde Weiterbildungsangebote führen dazu, dass Mitarbeitende kündigen. Faktoren wie eine ausgeglichene Work-Life-Balance und vor allem sinnhafte Tätigkeiten werden immer wichtiger. Stress und Druck sowie Diskrepanzen mit dem Vorgesetzten akzeptieren Mitarbeitende nicht mehr ohne weiteres, denn auch sie sehen Wechselangebote von anderen Betrieben und die gute Bewerbungslage.

Um Personalnot langfristig vorzubeugen, sollten Arbeitgeber sich folgende Fragen stellen:

– Wie binde ich meine Mitarbeitende langfristig an mein Unternehmen?
– Was wünschen sich Mitarbeitende in meinem Handwerksbetrieb?
– Was waren die bisher häufigsten Gründe für Kündigungen?
– Wie kann ich Bewerberinnen und Bewerber ansprechen, die noch nicht aktiv auf Jobsuche, aber dennoch wechselwillig sind, und sie auf mich aufmerksam machen?

2. Erhöhe Deine Arbeitgeberattraktivität

Sven Schöpker rät personalführenden Geschäftsführern dazu, gut für die eigene Belegschaft zu sorgen und klare Strukturen sowie ein wertschätzendes, attraktives Arbeitsklima zu schaffen. „Nutzen Sie Ihr Team als Sprachrohr“, schlägt der Experte vor. Denn es kann am besten vom eigenen Betrieb erzählen, lebendige Einblicke in den Arbeitsalltag geben. Weiterempfehlungen im Freundes- und Bekanntenkreis sowie über die sozialen Medien, sind ein probates Mittel, um neues Fachpersonal zu finden.

Mitarbeitende, die von Vorgesetzten gesehen und geschätzt werden und sich im Team gut aufgehoben fühlen, halten auch einem absehbar gesteigerten Arbeitspensum stand – und geben ihr Bestes. Sven Schöpker empfiehlt daher allen Personalverantwortlichen, sich regelmäßig mit der Teamkonstellation und eigenen Führungskompetenzen zu befassen und analysierte Verbesserungen auch zeitnah umzusetzen. „Vorgesetzte sollten einfühlsam auf ihr Personal eingehen und das Team zusammenhalten. Es gilt, nicht nur Arbeitsabläufe zu optimieren, sondern vor allem jeden Mitarbeitenden gemäß seiner Kompetenzen einzusetzen und zu fördern“, weiß Sven Schöpker.

3. Suche nach Auszubildenden – und beschäftige Dich mit den Interessen junger Menschen

In der Politik arbeitet man bereits daran, die Attraktivität einer Handwerksausbildung und ihre guten Karrierechancen präsenter zu machen, aber auch Arbeitgeber selber tragen entscheidend zum Imagewechsel bei:

Statt über den Personalmangel im Handwerk zu resignieren, können sie sich folgende Fragen stellen:

– Was wünschen sich Auszubildende vor ihrem Berufsstart? Um dies herauszufinden, kann man im ersten Schritt seine aktuellen Auszubildenden und junge Menschen im privaten Umfeld befragen.
– Wo genau finde ich die jungen Menschen, deren Interessen sich unter Umständen mit denen der Handwerksbranche decken? Kleine Umfragen und offene Ohren helfen schon, um manche Verbindungen zu entdecken: Mechatronik-Interessierte sind z.B. überproportional oft in der freiwilligen Feuerwehr aktiv. Überlege, wie Du als Unternehmer sie an diesen Orten gezielt und mit kreativen Ideen überraschen und ansprechen kannst.

4. Kreativität ist gefragt

Versetzen Sie sich in die Perspektive der jungen Leute, die Sie ansprechen wollen und nutzen Sie die Informationen, die Sie von jungen Mitarbeitenden bekommen haben“, empfiehlt Sven Schöpker. Für die gezielte Ansprache hat er gute Erfahrungen mit Videos gemacht. Imagevideos sind gut geeignet, um der Zielgruppe authentische Einblicke in den Arbeitsalltag und das Team zu geben. Dann sehen die Menschen, was sie erwartet, wenn sie sich bewerben.

5. Benefits als Sahnehäubchen

Was für Fach- und Führungskräfte gilt, ist heute auch bei der Suche nach Auszubildenden ein Thema: Benefits. Firmenwagen, iPads, Gutscheine oder Zuschüsse zum Führerschein sind Angebote, mit denen Arbeitgeber den harten Konkurrenzkampf um Auszubildende gewinnen können. „Heute werden im Handwerk pro Lehrling schon mal 8.000 bis 10.000 Euro mehr ausgegeben“, verrät der Recruiting-Experte.

Außer mit solchen Benefits können Ausbildungsbetriebe auch mit kreativen und aufmerksamkeitsstarken Werbe-Aktionen punkten, die dem Betrieb ein attraktives Image verleihen.

Pressekontakt:
Mission starkes Handwerk
Hafenweg 24a
48155 Münster
www.missionstarkeshandwerk.deAndrea Niemann
a.niemann@raumfabrik.de
Original-Content von: Mission starkes Handwerk, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Start-up-Krise trifft Klarna-Mitarbeiter / Beteiligungen verlieren an Wert / Programme schlecht an deutsches Recht angepasst

Berlin (ots) –

Das einstige Vorzeige-Start-up Klarna steckt in der größten Krise seiner Firmengeschichte: Die Investoren hatten den schwedischen Zahlungsdienstleister massiv abgewertet – die Bewertung fiel von 45,6 Mrd. Dollar auf 6,7 Mrd. Dollar. Der Wertverfall von 85 Prozent macht sich auch bei den eigenen Mitarbeitern bemerkbar. Über ein Beteiligungsprogramm hatte Klarna seine Belegschaft teilweise in eigenen Anteilen bezahlt – auch deren Wert ist eingebrochen.

Doch für das Team in Deutschland ist die Abwertung doppelt ärgerlich: Das schwedische Unternehmen hat das Programm für das deutsche Steuerrecht schlecht konstruiert – die Mitarbeiter mussten in den vergangenen Monaten weit mehr Steuern und Abgaben für ihre Anteile zahlen, als diese auf dem Papier heute noch wert sind. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin CAPITAL (Ausgabe 09/22, EVT 18. August) unter Berufung auf Unterlagen und Gehaltsabrechnungen eines ehemaligen Mitarbeiters, die CAPITAL und Finance Forward vorliegen. Man sei mit den Mitarbeitern in Kontakt getreten, um die „Auswirkungen“ zu erläutern, heißt es von Klarna.

Dahinter steckt ein verbreitetes Problem, für das die Start-up-Szene seit Jahren Lösungen fordert: Teilweise fallen bei Mitarbeiterbeteiligungen bereits Steuern an, wenn diese die Aktien erhalten. „Sie müssen am Anfang hohe Steuern zahlen und sind vor einem Wertverfall nicht geschützt – wie der Fall Klarna zeigt“, sagt der Fachanwalt Mirco Zantopp von der Kanzlei PXR Legal. Geld erhalten die Mitarbeiter wenn überhaupt meist erst Jahre später bei einem Unternehmensverkauf oder Börsengang – in vielen Fällen geht die Firma am Ende auch Pleite. Trotzdem müssen die Mitarbeiter in einigen Fällen im Voraus Steuern zahlen.

Klarna, das Zahlungen für Onlinehändler anbietet und einen Boom in der Coronazeit erlebte, zählt in Berlin zu einem der wichtigsten Start-up-Arbeitgeber. Rund 800 Mitarbeiter beschäftigte es in der deutschen Hauptstadt, ein Teil musste bei Entlassungen im Mai gehen. In der Hochphase habe Klarna versucht, mit dem Beteiligungsprogramm neues Personal anzulocken, berichten Insider. Vor zwei Jahren startete das Angebot, dabei führte man eine international gängige Variante ein, die aber für Deutschland unvorteilhaft sei, sagt der Anwalt – es treffe auch Mitarbeiter mit kleinen Einkommen.

Pressekontakt:
Ewgenia Klaschik
PR / Kommunikation CAPITAL
Mail: klaschik.ewgenia@guj.de
Telefon : 040 / 37 03 – 6336
www.capital.de
Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots