Klimaschutz von Sto: Biomassenbilanzierte Dämmplatte spart zwei Drittel CO2

0
66

Stühlingen (ots) –

Die Grundstoffe der neuen Wärmedämmplatte „Top32 Biomass“ von Sto bestehen zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, gewonnen aus organischen Abfällen der Land- und Forstwirtschaft. Dadurch sinken CO2-Emissionen bei der Herstellung der zertifizierten Öko-Platte um rund zwei Drittel gegenüber vergleichbaren konventionellen Platten. Die Verarbeitungs- und Systemeigenschaften der biomassenbilanzierten Platte sind dagegen identisch mit einer Standard-Platte aus EPS (Polystyrol). Bei Nachhaltigkeitszertifizierungen von Gebäuden kann die CO2-Ersparnis angesetzt werden.

Gedämmte Fassaden sind Investitionen in Nachhaltigkeit, weil sie bereits nach ein bis zwei Jahren mehr Energie eingespart haben, als für ihre Herstellung aufgewendet wurde. Noch klimafreundlicher werden sie, wenn die Dämmstoffe auf nachwachsenden Rohstoffen (NawaRo) basieren. So wie bei der neuen Sto-Dämmplatte „Top32 Biomass“. Für die Herstellung der Grundstoffe der Platte aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum kommen ausschließlich NawaRos zum Einsatz. Den Beleg dafür liefert das unabhängig überwachte Biomassenbilanz-Verfahren (BMB).

Dank der ökologischen Rohstoffbasis fallen bei der Herstellung rund 66 Prozent weniger CO2e (Kohlenstoffdioxid-Äquivalente) an als bei der Produktion einer vergleichbaren EPS-Platte auf fossiler Basis. Diese CO2e-Reduktion kann bei Nachhaltigkeitszertifizierungen für Gebäude (DGNB, BREEAM, LEED) angerechnet werden. Technisch weist die ökozertifizierte (REDcert2) Wärmedämmplatte dieselben Werte wie ihr fossiles Pendant auf (unter anderem „Lambda-Wert“ 0,032 W/mK). Sie eignet sich für Dämmsysteme an der Fassade und im Innenraum, auch in der Verarbeitung gibt es keine Unterschiede zu konventionellen Platten.

800 Kilogramm CO2 pro Einfamilienhaus

Umgerechnet auf ein Einfamilienhaus (125 Quadratmetern Fassade, 20 Zentimeter Dämmung) spart die Öko-Platte rund 800 Kilogramm CO2e im Vergleich zu Standard-Systemen.

——————————————————

K A S T E N

Was bedeutet „Biomassenbilanz-Verfahren“?

Mit dem von REDcert zertifizierten Biomassenbilanz-Verfahren (BMB) lassen sich nachhaltig produzierte Vorprodukte einer genau definierten Verwendung zuweisen. Da in den Großanlagen der chemischen Industrie nachwachsende und fossile Rohstoffe parallel verarbeitet werden, ordnet das BMB die Stoffströme bilanztechnisch. So wird Missbrauch ausgeschlossen und Kunden können darauf vertrauen, dass für nachhaltig hergestellte Produkte auch wirklich die exakt dafür notwendige Menge an nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt wurde.

Pressekontakt:
pr neu – gedacht
Jan Birkenfeld
Tel.: 05307 / 80093 – 85
E-Mail: j.birkenfeld@pr-neu.de
Original-Content von: Sto SE & Co. KGaA, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots