Explodierende Gehälter als Folge von Fachkräftemangel und Inflation – wie sich Unternehmen mit einer durchdachten Finanzplanung dafür rüsten

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Hannover (ots) –

In Zeiten der Personalnot wird jede Fachkraft gebraucht – allerdings zu hohen Preisen. Die anhaltende Inflation drängt viele Arbeitnehmer dazu, hohe Gehaltsforderungen zu stellen. „Arbeitgeber geraten zunehmend in eine Zwickmühle: Sie wollen ihre Fachkräfte binden, haben Gehaltserhöhungen in ihrem Finanzplan allerdings nicht berücksichtigt. Schlimmstenfalls wandern die so dringend benötigten Fachkräfte dann ab“, sagt Robert Giebenrath.

Er ist Geschäftsführer der RG Finance GmbH und übernimmt als externer CFO, Chief Financial Officer, den finanzstrategischen Bereich seiner Geschäftskunden. Im Folgenden zeigt er auf, wie Unternehmen ihre Finanzplanung aufstellen sollten, um auf die Forderungen ihrer Arbeitnehmer eingehen zu können.

Eine grundsolide Finanzplanung

Steigende Personalkosten und erhöhte Energie- und Transportpreise infolge der Inflation können erhebliche Auswirkungen auf das Betriebsergebnis haben. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, ist es für Unternehmen ratsam, im Vorhinein eine grundsolide Finanzplanung aufzustellen. Sie sollte so aufgebaut sein, dass mit ihr verschiedene Szenarien durchgespielt werden können. Ein Beispiel: Steigen die Gehälter um sieben bis zehn Prozent, sollte geprüft werden, ob noch genügend Liquidität für den Materialeinkauf vorhanden wäre und ob Kunden noch bedient werden könnten – oder ob gewisse Einsparungen an anderer Stelle notwendig sind.

Idealerweise ist die Planung integriert, das heißt in drei Ebenen aufgestellt: die Gewinn-und-Verlustrechnung, die Liquiditäts- und die Bilanzplanung. Mit dieser Struktur können die Auswirkungen aller Bereiche zuverlässig abgeschätzt und Maßnahmen frühzeitig getroffen werden. Nachfolgend wird erklärt, welche Maßnahmen das sein können.

1. Angebotspreise für Neukunden anpassen

Wenn die Personalkosten steigen, sollten auf der anderen Seite auch die Einnahmen erhöht werden. Das gelingt, indem man zumindest an die Neukunden höhere Angebotspreise weitergibt. Dabei sollten alle Preise so angepasst werden, dass die Inflation unter dem Strich für das Unternehmen keinen Unterschied macht.

2. Leistungsbezogene Anpassungen vornehmen

Um die Unzufriedenheit der Mitarbeiter über geringe Gehälter zu verhindern, können darüber hinaus leistungsbezogene Boni eingeführt werden. Zudem bieten sich auch steuerliche Möglichkeiten an, wie Freibeträge und andere Vergünstigungen, die ausgeschöpft werden sollten, um Mitarbeiter finanziell zu entlasten.

3. Gehälter der Mitarbeiter erhöhen

Die Anpassung der Löhne ist im Allgemeinen eine wichtige Maßnahme. Sie verhindert, dass Mitarbeiter abwandern und hohe Kosten für das Recruiting von neuem Personal entstehen. Es ist immer kosteneffektiver, die Bedürfnisse der vorhandenen Mitarbeitern zu befriedigen, anstatt neues Personal zu rekrutieren.

Fazit

Eine grundsolide Finanzplanung ist für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend. Denn sie ist die Grundlage, um wichtige Entscheidungen treffen zu können, die maßgeblich Rentabilität und Liquidität des Unternehmens betreffen. So behalten Unternehmen alle Kennzahlen im Blick und sind auch in Zeiten des Fachkräftemangels und der Inflation gut gerüstet.

Über Robert Giebenrath:

In seiner Funktion als externer CFO, Chief Financial Officer, verantwortet Robert Giebenrath mit seiner Firma RG Finance die finanzielle Planung und Absicherung erfolgreicher deutscher Wachstumsbetriebe. Er und sein Team übernehmen den gesamten finanzstrategischen Bereich ihrer Kunden, indem sie eine integrierte Finanzplanung erstellen, ein sauberes Controlling implementieren und laufend zu strategischen Themen beraten. So können ambitionierte Unternehmen sicher skalieren. Weitere Informationen unter: https://www.rg-finance.de/

Pressekontakt:
RG Finance GmbH
Robert Giebenrath
E-Mail: info@rg-finance.de