Erster neuer MTG-Imager-Satellit mit OHB-Technologie erfolgreich ins All gestartet

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Bremen/Kourou (ots) –

Gestern Abend um 21.30 Uhr CET hob eine Ariane-5-Rakete mit dem Wettersatelliten „MTG-Imager 1“ vom Weltraumbahnhof in Kourou ab – an Bord eine ganze Menge OHB-Technologie. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB, freute sich über den gelungenen Start.

Meteosat Third Generation (MTG) ist eines der komplexesten und innovativsten Satellitensysteme, das jemals gebaut wurde. Es wird für die nächsten zwei Jahrzehnte aus einer geostationären Umlaufbahn verbesserte Daten für die Wettervorhersage liefern. MTG ist ein hervorragendes Beispiel für die technologische Exzellenz Europas und basiert auf der langjährigen Partnerschaft zwischen der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT). Das Industriekonsortium der MTG-Mission wird geleitet von Thales Alenia Space, die für die MTG-Imager-Satelliten Hauptauftragnehmer sind, während OHB bei der MTG-Sounder-Mission Hauptauftragnehmer ist. OHB ist zudem für alle sechs Satellitenplattformen des MTG-Gesamtsystems verantwortlich und für die vier Einheiten der Telescope Assembly des Flexible Combined Imagers sowie für die beiden IRS-Instrumente (Infrared Sounding) der zwei Sounder-Satelliten.

„Es ist immer wieder ein bewegender Moment, wenn der erste Satellit für eine Mission startet, an der wir als OHB schon viele Jahre intensiv arbeiten. Mit dem Launch des MTG-Imager 1 ist jetzt ein weiterer Schritt zum Aufbau des Gesamtsystems absolviert. Ich blicke mit Vorfreude auf den Augenblick, wenn auch der Sounder-Satellit seinen Dienst im All aufnehmen wird, denn für uns als OHB ist er das Herzstück der Mission, da wir hier Prime sind“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.

Bewegende Momente gab es nach dem Start: Kurz nachdem die Ariane-5 den MTG-I 1 freiließ, schaltete der Satellit sich ein, begann mit der Entfaltung seiner Solarpanele und richtete diese zur Sonne aus. Dieser sogenannte Breathing Point gehört für Raumfahrtingenieur:innen und ihre Mitstreiter:innen immer zu den besonderen Augenblicken.

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Günther Hörbst
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Quelle: ots