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Dank innovativer Produkte: Dr. Oetker wächst weiter / 4,2 Milliarden Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2023 / Bereinigtes Umsatzwachstum von 6,9 Prozent / Weitere Erhöhung der Investitionsausgaben geplant

Bielefeld (ots) –

Die Nahrungsmittelunternehmen von Dr. Oetker (inklusive Conditorei Coppenrath & Wiese) steigerten im Geschäftsjahr 2023 ihren Gesamtumsatz bereinigt um Konsolidierungs- und Wechselkurseffekte um 6,9 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 4 Milliarden Euro). Die Investitionen beliefen sich auf rund 171 Millionen Euro.

GESCHÄFTSJAHR 2023

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von geopolitischen Konflikten und den damit zusammenhängenden Folgen für den Welthandel. Der inflationäre Kostenauftrieb auf der Beschaffungsseite setzte sich in Teilen fort. Dies führte zu erhöhten Verkaufspreisen und damit verbundener Konsumzurückhaltung auf der Verbraucherseite. Dr. Oetker reagierte darauf mit der konsequenten Fortführung seines Effizienz- und Investitionsprogrammes, steigerte seine Umsätze und blickt auf ein insgesamt ordentliches Geschäftsjahr 2023 zurück. Für das Jahr 2024 rechnet Dr. Oetker mit einem moderaten Umsatzwachstum. Gleichzeitig planen die Unternehmen mit einer weiteren Erhöhung der Investitionen, die insbesondere für die Zukunftsbereiche Innovationen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zur Verfügung stehen.

„Tragischerweise haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr die geopolitischen Konflikte nicht entspannt, sondern weiter verschärft. Alle Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine zerschlugen sich. Gleichzeitig eskalierte im Oktober der Nahost-Konflikt auf furchtbare Weise. Diese Konflikte verschärften Migration, Leid und belasteten das gesellschaftliche Miteinander. Für den Welthandel bedeuteten die Spannungen disruptive Lieferketten und somit in Teilen steigende Rohstoff- und Transport- sowie Lohn- und Gehaltskosten. Leider mussten wir einen Teil dieser Kostensteigerungen an unsere Verbraucher weitergeben“, erläutert Dr. Albert Christmann, Vorsitzender der Internationalen Geschäftsführung von Dr. Oetker, anlässlich der Veröffentlichung der Jahreskennzahlen. „Als Markenhersteller mit einem traditionell hohen Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Konsumenten wissen wir aber auch, auf welch schmalem Grat wir uns dabei bewegen. Daher bedanke ich mich bei unseren Verbraucherinnen und Verbrauchern für ihre Loyalität! Und dennoch: Dank innovativer Markteinführungen, zielgerichteter Investitionen und diszipliniertem Haushalten ist es uns gelungen, unsere Umsätze im Geschäftsjahr 2023 erfreulich zu steigern. Dies erfüllt mich mit Zuversicht. Mein besonderer Dank geht dabei an die über 16.500 Mitarbeitenden für ihren Einsatz, ihre Ideen und ihren Drang, unser Unternehmen immer weiter nach vorne zu bringen“, so Christmann weiter.

UMSATZENTWICKLUNG

Die auf allen Kontinenten agierenden Unternehmen von Dr. Oetker erwirtschafteten im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 4,2 Milliarden Euro und erzielten damit ein bereinigtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent. Rund 65 Prozent seines Gesamtumsatzes erzielte Dr. Oetker außerhalb von Deutschland.

REGIONALE ENTWICKLUNG DR. OETKER

Regional zeigte sich ein differenziertes Bild: In Deutschland erzielten die Nahrungsmittelunternehmen ein ordentliches Wachstum. Gleiches gilt für die gesamte Region Westeuropa und auch Osteuropa, trotz negativer Währungseffekte und der Aufgabe des Geschäftes in Russland, das im vorherigen Geschäftsjahr zum großen Teil noch enthalten war. Besonders erfreulich war die Umsatzentwicklung in Polen und der Türkei.

Die Umsätze der Region Amerika waren von Kanada und den mittel- und südamerikanischen Landesgesellschaften in Mexiko und Brasilien getrieben. Insgesamt blieb die Region aber leicht unter dem Umsatzniveau des Vorjahres, weil aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen nicht zukunftsfähiges Geschäft beendet wurde.

Auch die Geschäftsentwicklung in der Region 3A (Asien, Afrika, Australien) lag in der Berichtswährung Euro umsatzseitig unter Vorjahr, da alle Länder der Region negative Wechselkursentwicklungen, vor allem durch die Abwertung des ägyptischen Pfunds und südafrikanischen Rands gegenüber dem Euro, zu verzeichnen hatten. Demgegenüber konnte die Region organisch deutlich zulegen. Zuwächse wurden in erster Linie in Indien aufgrund der erfreulichen Entwicklung im Professional-Geschäft sowie in Tunesien und Ägypten erzielt.

AKQUISITIONEN

Zum 1. März 2023 erwarb Dr. Oetker die Marke Imperial in Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Imperial ist eine bekannte und etablierte Marke in der Welt der Backwaren und Dessertzubereitungen. Des Weiteren wurde zum 31. Juli 2023 die Übernahme der Galileo Lebensmittel KG mit Sitz in Trierweiler vollzogen. Mit dieser Akquisition vergrößert die Oetker-Gruppe ihre Präsenz im Bereich der innovativen Tiefkühl-Pizzasnacks.

INNOVATIONEN DR. OETKER

Auch im Geschäftsjahr 2023 waren innovative, nachhaltige und gesündere Produkte ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Dr. Oetker (und damit auch für die belieferten Handelsunternehmen). So erweiterte Dr. Oetker sein Tiefkühlsnack-Sortiment um das erste vegane Bistro Baguette in der Sorte Spicy BBQ Vegan. Damit ergänzte das Unternehmen sein Portfolio an Produkten für alle, die sich pflanzlich ernähren oder einfach etwas Neues ausprobieren möchten. Mit der Einführung der Smoothie Bowls bedient Dr. Oetker auch im Dessert-Bereich den Bedarf an veganen Produkten. Die drei Sorten Mango-Ananas-Banane, Erdbeere-Banane-Aronia und Kiwi-Apfel-Ananas sind der perfekte Snack zum Löffeln für zwischendurch. Im Oktober 2023 launchte Dr. Oetker zudem das Vitalis Müsli ohne Zuckerzusatz in verschiedenen Sorten. Mit dem Nutri-Score A und einem hohen Anteil an Ballaststoffen spricht die neue Range alle Genießerinnen und Genießer an, die Wert auf eine bewusste Ernährung legen. Auch im Bereich Kuchen & Dessert steigt die Nachfrage nach veganen Alternativprodukten. Passend dazu bietet Dr. Oetker seit März 2023 die Innovation „LoVE it! Veganes Geliermittel“ an. Der perfekte Helfer für alle, die vegane oder vegetarische Desserts und Gebäcke schnell und einfach mit einer Gelatine-Alternative zubereiten wollen.

CONDITOREI COPPENRATH & WIESE

Die Conditorei Coppenrath & Wiese erzielte im Jahr 2023 einen Umsatzanstieg um 5,6 Prozent. Dieses Wachstum resultierte in Teilen aus Preiserhöhungen, die auch hier als Reaktion auf Kostenerhöhungen trotz signifikanter interner Effizienzsteigerungen nicht völlig zu vermeiden und deswegen notwendig waren. Das Markengeschäft in Deutschland konnte sich insbesondere in den strategischen Segmenten Blechkuchen und Brötchen behaupten. Daneben wuchs das Handelsmarkengeschäft in Deutschland weiter. Auch im wichtigen Exportmarkt Großbritannien entwickelten sich die Umsätze positiv, trotz des noch immer ungünstigen Wechselkurses des britischen Pfunds zum Euro.

INVESTITIONEN

Die Investitionen im Geschäftsbereich Nahrungsmittel lagen im Jahr 2023 mit 171 Mio. Euro um 46 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (125 Mio. Euro). Mit dem hohen Investitionsniveau schaffen die Unternehmen nicht nur die Basis für das Wachstum in den kommenden Jahren, sondern investieren ebenso massiv in Nachhaltigkeitsprojekte sowie in die zukunftsfähige, datengetriebene Digitalisierung aller Unternehmensprozesse.

Ein großer Teil der Investitionen bei Dr. Oetker entfiel zudem auf den Ausbau von Kapazitäten in den internationalen Pizza-Werken. Die Conditorei Coppenrath & Wiese hat im abgelaufenen Geschäftsjahr in Projekte für nachhaltige Energielösungen investiert, nachdem in den Vorjahren die Investitionen maßgeblich in den Ausbau der Fertigungs- und Lagerkapazitäten geflossen sind, um Grundlagen für das mittel- und langfristige Wachstum zu legen.

MITARBEITER

Die in Vollzeitäquivalenten angegebene Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsbereich Nahrungsmittel ist mit 16.510 gegenüber dem Vorjahr (16.924) gesunken. Dies hing auch mit dem Verkauf der russischen Landesgesellschaft im Vorjahr und der Veräußerung einer Tochtergesellschaft in Frankreich zusammen. In Deutschland waren 6.979 Mitarbeitende tätig, an den ausländischen Standorten wurden 9.531 Mitarbeitende beschäftigt.

AUSBLICK 2024

Für das Jahr 2024 erwarten die Dr. Oetker und die Conditorei Coppenrath & Wiese ein moderates Wachstum der Lebensmittelmärkte, wobei das Marktwachstum vor allem durch die Discounter und den eCommerce getrieben sein wird. Die erwartete Umsatzsteigerung basiert auf einer stabilen Verbrauchernachfrage sowie auf operative Maßnahmeninitiativen, Innovationen und Investitionen in den jeweiligen Märkten und Regionen. Die Inflation bleibt ein bestimmender Faktor für die Entwicklung der globalen Lebensmittelmärkte. Auf den Beschaffungsmärkten deutet sich noch keine Entspannung an. Das Preisniveau auf den meisten Rohstoff- und Verpackungsmärkten wird weiterhin als hoch eingestuft. Hinzu kommen weitere Lohn- und Gehaltssteigerungen aufgrund aktueller Tarifabschlüsse.

Nach dem deutlichen Anstieg der Investitionsausgaben im abgelaufenen Geschäftsjahr planen die Unternehmen auch für 2024 mit einer weiteren Erhöhung der Investitionen, die insbesondere für die Zukunftsbereiche Innovationen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung vorgesehen sind. Daneben werden im Jahr 2024 die üblichen Ersatzinvestitionen getätigt.

„Das abgelaufene Geschäftsjahr hat uns gezeigt, dass wir mit unseren begonnenen Maßnahmen richtig lagen. Die Mischung aus konsequentem Sparen in allen Bereichen und zugleich zielgerichteten Investitionen hat dafür gesorgt, dass wir uns auf einem sehr intensiven Markt gut behaupten konnten. Dementsprechend werden wir an unserem Programm festhalten, unsere Geschäftsprozesse optimieren und weiterhin in digitale, nachhaltige und innovative Zukunftsprojekte investieren,“ so Dr. Christmann abschließend.

Pressekontakt:
Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG
Group Communication
Dr. Jörg Schillinger
Tel.: +49 (0) 521/155-2619
Fax: +49 (0) 521/155-11-2619
E-Mail: [email protected]. August Oetker Nahrungsmittel KG
Corporate Communication
Thierry Krauser
Tel.: +49 (0) 521/155-2349
Fax: +49 (0) 521/155-11-2349
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: Dr. Oetker – Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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Tanja Schiller
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