CO2-Bepreisung: Vermietende planen aufgrund der Kostenverteilung energetische Sanierungen

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Eschborn (ots) –

– Kostenaufteilung ist Anreiz für Investitionen in Dämmung, Heizungsanlagen und Fenstererneuerung
– Techem entlastet Vermietende durch digitalen Service zur automatischen Ermittlung der CO2 -Abgabe
– Techem CEO Matthias Hartmann: „Mit geringinvestiven, digitalen Maßnahmen Energieeffizienz der Immobilie optimieren und CO2 -Kosten reduzieren.“

Institutionelle wie private Vermietende in Deutschland sehen die neue Regelung zur Verteilung der CO2 -Kosten als Anreiz, energetische Sanierungen an ihren Immobilien umzusetzen. Marktforschungsdaten von Techem, einem führendem Service-Anbieter für grüne und smarte Gebäude, zeigen, dass 73 Prozent der geschäftlichen und 65 Prozent der privaten Vermietenden den Beschluss der Regierung als Anstoß bewerten, die Energiebilanz von Gebäuden zu verbessern. Rund jeder Vierte (geschäftlich: 39 Prozent, privat: 41 Prozent) bewertet diesen sogar als stark bis sehr stark.

Energetische Sanierungen in den nächsten ein bis zwei Jahren angestrebt

Vermietende, die laut Umfrage einen Anreiz in der Neuregelung sehen, wurden weiter dazu befragt, inwiefern sie energetische Sanierungen tatsächlich umsetzen möchten. Dabei fällt auf: Die grundsätzliche Bewertung schlägt sich auch in der Planung der Maßnahmen nieder. So wollen mehr als 60 Prozent energetische Sanierungen durchführen (privat: 62 Prozent, geschäftlich: 65 Prozent). Zwei von zehn geschäftlichen und drei von zehn privaten Vermietenden planen in die Sanierung von Heizungsanlagen, Fenstererneuerung und Dämmung von Fassaden oder Dach zu investieren. Die angestrebten energetischen Sanierungen sollen in der Mehrheit bereits in den kommenden ein bis zwei Jahren umgesetzt werden.

„Für einen klimaneutralen Gebäudebestand ist es entscheidend, die Energieeffizienz der Immobilien in Deutschland wesentlich zu verbessern“, betont Matthias Hartmann, CEO von Techem. „Vermietende, die kurz- und mittelfristig keine Sanierungen umsetzen können, haben die Möglichkeit, bereits heute mit geringinvestiven, digitalen Maßnahmen den eigenen Anteil an den CO2 -Kosten zu reduzieren.“ Digitales Messen von Energieströmen, das Monitoring von Heizungsanlagen und anderen Betriebsprozessen sowie eine optimierte Betriebsführung können die Energieeffizienz einer Immobilie um bis zu 15 Prozent verbessern.

Vermietende sehen Herausforderungen in Arbeitsaufwand und finanzieller Belastung

Trotz der positiven Effekte auf die Investitionsbereitschaft haben die Befragten auch die Befürchtung, dass die Regelung negative Auswirkungen mit sich bringt. Die eigene finanzielle Belastung wird von mehr als der Hälfte der privaten (56 Prozent) und geschäftlichen Vermietenden (53 Prozent) als hoch eingeschätzt. 68 Prozent der geschäftlichen und 50 Prozent der privaten Vermietenden erwarten außerdem einen höheren Arbeitsaufwand für die Ermittlung der Energiebilanz.

Services zur Kostenaufteilung entlasten Vermietende

Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die Kostenaufteilung ermitteln zu können, bieten Energiedienstleister wie Techem Lösungen für Vermietende. Diese müssen lediglich die CO2 -Menge sowie die dafür anfallenden Kosten mitteilen, die auf der Rechnung des Energieversorgers separat ausgewiesen werden. Auf Grundlage der Quadratmeter und der eingereichten Daten kann die Emissionsstufe ermittelt und die Aufteilung der CO2 -Kosten vorgenommen werden. Techem bietet außerdem online einen CO2-Rechner (https://www.techem.com/de/de/digital-services/co2-kosten-rechner) an, mit dem Vermietende unkompliziert und kostenlos eine individuelle Kostenprognose für ihre Liegenschaft berechnen können.

Am 25. November hatte der Bundesrat das zuvor vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Verteilung der CO2 -Kosten zwischen Vermietenden und Mietenden von Wohngebäuden gebilligt. Seit dem 1. Januar 2023 ist nun ein 10-Stufenmodell in Kraft, nach welchem die Kohlendioxidkosten abhängig vom Energiestandard und auf Basis des Energieverbrauchsausweises des Mietshauses aufgeteilt werden. Bei der Verteilung der Kosten gilt: Je niedriger die CO2 -Emission, desto größer der Anteil der Mietenden. Die CO2 -Abgabe soll helfen, klimafreundliches Verhalten zu fördern, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen.

Über die Studie

Techem führte im November 2022 eine Online-Befragung durch, bei der 100 geschäftliche und 400 private Vermietende befragt wurden. Die Teilnehmenden der Studie wurden über die öffentlichen Panels von Gapfish, Innofact und QuestionPro gewonnen.

Über Techem

Techem ist ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude. Die Leistungen des Unternehmens decken die Themen Energiemanagement und Ressourcenschutz, Wohngesundheit und Prozesseffizienz in Immobilien ab. Das Unternehmen wurde 1952 gegründet, ist heute mit rund 4.000 Mitarbeitenden in 19 Ländern aktiv und hat mehr als 12 Millionen Wohnungen im Service. Techem bietet Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Wärme und Wasser in Immobilien an. Als Marktführer in der Funkfernerfassung von Energieverbrauch in Wohnungen treibt Techem die Vernetzung und die digitalen Prozesse in Immobilien weiter voran. Moderne Funkrauchwarnmelder mit Ferninspektion und Leistungen rund um die Verbesserung der Trinkwasserqualität in Immobilien ergänzen das Lösungsportfolio für die Wohnungswirtschaft. Weitere Informationen finden Sie unter www.techem.de.

Pressekontakt:
Janina Schmidt
Pressesprecherin
Senior Corporate Communications Manager
Techem GmbH
Telefon: +49 (0) 174 / 744-4137
E-Mail: janina.schmidt@techem.deKatharina Bathe-Metzler
Pressesprecherin
Head of Group Communications
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Quelle: ots