Allianz aus Handel und Handelsimmobilienwirtschaft starten breite Ukraine-Spendenaktion

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Ludwigsburg (ots) –

Angesichts der Kriegsereignisse in der Ukraine mit unfassbarem Leid für die Zivilbevölkerung haben die Handelsallianz „Das Leben gehört ins Zentrum“ gemeinsam mit dem German Council of Shopping Places eine breit angelegte Ukraine-Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Spenden werden für medizinische Hilfsmittel eingesetzt. Dies erfolgt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Die Nachrichten und Bilder, die uns aus der Ukraine erreichen, sind schockierend und erschütternd. In vielen ukrainischen Städten sind bereits heute komplette Einkaufs- und Wohngebiete dem russischen Raketenangriff zum Opfer gefallen. Die Gesundheitsversorgung der ukrainischen Bevölkerung ist besonders betroffen.

Vor diesem Hintergrund ruft die Handelsallianz „Das Leben gehört ins Zentrum“ gemeinsam mit dem German Council of Shopping Places jetzt eine breit angelegte Ukraine-Spendenaktion ins Leben. Zahlreiche Unternehmen aus Handel und Handelsimmobilienwirtschaft werden den Spendenaufruf in ihren Geschäften und Shopping-Centern ausstrahlen sowie ihre Websites und Social-Media-Kanäle hierfür zur Verfügung stellen. Davon unabhängig sind die vielen finanziellen und Sachspenden von den beteiligten Unternehmen sowie die Freistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Zwecke der Unterstützung der betroffenen Flüchtlinge.

„Es geht uns darum, dass wir in friedlicher Weise das enorme Leid der Menschen in der Ukraine ein wenig lindern wollen. Das tun wir, indem wir unsere Bekanntheit und Reichweite für einen solch breiten Spendenaufruf zur Verfügung stellen. Die Spenden werden fokussiert für medizinische Zwecke eingesetzt. Wir alle tragen eine humanitäre Verantwortung, hier nach unseren Möglichkeiten zu helfen.“, erläutert Michael Busch, geschäftsführender Gesellschafter von Thalia, die Motivation hinter der Spendenaktion.

Die Philosophie ist klar: Gemeinsam helfen starke Partner den Menschen in und aus der Ukraine. Der Spendenaufruf läuft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Die Spenden unterstützen zu 100% die koordinierte UKSH-Hilfsaktion. Das UKSH ist bereits seit vielen Jahren Kooperationspartner des ukrainischen Gesundheitsministeriums, verfügt als zweitgrößtes Universitätsklinikum in Deutschland über eine professionelle medizinische Wirtschafts- und Versorgungs-Expertise und koordiniert mit ihrer Aktion „UKSH hilft Ukraine“ aktuell – auch unter diesen schwierigen Bedingungen – Hilfsmittellieferungen in die Ukraine. Dazu zählen wichtige Hilfen, wie z.B. Medikamente, medizinisches Material, Transporte der Hilfsgüter in die Ukraine sowie medizinische und therapeutische Behandlungsangebote für Flüchtlinge aus der Ukraine. „Die völkerrechtswidrige Invasion in die Ukraine macht uns fassungslos – aber nicht hilflos“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender (CEO) des UKSH. „Wir sind allen Beteiligten der deutschen und europäischen Handelsallianz sehr dankbar für die Unterstützung des gleichen Ziels. Wir helfen gemeinsam und gezielt!“

„In diesen schwierigen Zeiten ist es für uns selbstverständlich, dass auch wir gezielt unseren Beitrag leisten. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist aufgrund der etablierten und professionellen Beziehung zur Ukraine samt ukrainisch-sprechendem Personal der ideale Partner, um diese Hilfsaktion umsetzen zu können.“, so Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des German Council of Shopping Places.

„Als gesamteuropäischer Verband vertreten wir eine Branche, die die Kommunen, die Menschen, versorgt, in denen sie aktiv ist. Daher ist es wichtig, dass wir Solidarität zeigen – nicht nur mit unseren Kollegen in der Ukraine, sondern auch mit den Menschen, die auf so furchtbare Weise von den Ereignissen betroffen sind“, so Peter Wilhelm, Vorsitzender des European Council of Shopping Places. „Das UKSH hat Partnerschaften mit den wesentlichen ukrainischen Behörden, weshalb wir zuversichtlich sind, dass diese Kampagne unter Federführung des German Council of Shopping Places eine ausgezeichnete Möglichkeit bietet, dafür zu sorgen, dass unsere Hilfe bei den Menschen ankommt, die sie so schnell wie möglich benötigen.“

„Jede und jeder kann sich hier beteiligen, auch kleine Spendenbeträge können in Summe eine große Wirkung entfalten. Wenn wir alle unser Netzwerk aktivieren und individuell auch nur einen kleinen Betrag spenden, dann kann das vielen Menschen in der Ukraine das Leben retten“, appelliert Ingmar Behrens, Bevollmächtigter des Vorstandes des German Council of Shopping Places.

Weitere Informationen zur Aktion und zum Spendenkonto sind online hier verfügbar:

www.lebenimzentrum.com/ukraine

Der German Council of Shopping Places ist der bundesweit einzige Interessenverband des Handels und der Handelsimmobilienwirtschaft. Er vertritt die unterschiedlichen und vielseitigen Interessen seiner Mitglieder zum Erhalt lebendiger Marktplätze. Rund 700 Mitgliedsunternehmen der Bereiche Handel, Entwicklung und Analyse, Finanzierung, Center-Management, Architektur, Handelsimmobilien, Einzelhändler und Marketing-Spezialisten sowie Städte und Kommunen bilden hier einen aktiven Interessenzusammenschluss als ideale Networkingbasis des Handels und der Handelsimmobilienakteure. Mit rund 1 Million Arbeitnehmern und direkt verbundenen Dienstleistern repräsentieren die Mitgliedsunternehmen des GCSC einen bundesweit bedeutenden Wirtschaftszweig.

Pressekontakt:
Ingmar Behrens, Bevollmächtigter des Vorstandes
ibehrens@gcsc.de /ingmar@behrensundbehrens.de
Mobil 0049(0)171 5139239, 0049 431(0)66 111 88 11
Original-Content von: German Council of Shopping Places, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots