2022 zum Traumjob: Headhunter verrät 5 Tipps, wie man sich als Bewerber von der Konkurrenz abhebt

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Hamburg (ots) –

Sehr viele Menschen bleiben aus Angst vor Ablehnung oder aus reiner Gewohnheit in ihrem Job, obwohl sie sich selbst in einem anderen Unternehmen oder einer ganz anderen Position sehen – oder einfach einen Gehaltssprung wollen. „Dabei ist jetzt die Gelegenheit günstig: Wer also Karriere machen will, sollte sich jetzt bewerben“, erklärt Headhunter Dominik Roth, Partner bei Mercuri Urval, eine global führende Personalberatung.

Dabei sei der Wettbewerb gar nicht so groß, wie viele Menschen annehmen: „Denn bereits die genaue Begründung, warum das Unternehmen und die Stelle zu dem Bewerber passt, kann ausreichen, um zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden“. Gerne verrät Ihnen Dominik Roth in diesem Gastbeitrag 5 Tipps, wie man sich als Bewerber von der Konkurrenz abhebt, um in diesem Jahr seinen Traumjob zu erhalten.

1. Sich individuell positionieren

Die Bewerbung muss mit der Frage beginnen, wie sich der Bewerber selbst einschätzt. Wo sieht er seine Stärken und Schwächen, welche Tätigkeiten möchte er ausüben, welche Chancen und Risiken erwarten ihn beim Jobwechsel? Für die Bewerbung sollte der Fokus natürlich auf den Stärken und Chancen liegen. Daneben ist es wichtig, frühere Erfolge, aktuelle Eignungen und wertvolle Erfahrungen in der Bewerbung hervorzuheben. Oft zeigt sich erst durch dieses Vorgehen, für welche Branche oder welchen Beruf die Positionierung geeignet ist. Die meisten Bewerber starten ihre Jobsuche mit dem Lebenslauf und machen den zweiten Schritt vor dem Ersten – das merkt man auch den Unterlagen an, da daraus keine Positionierung hervorgeht.

2. Die überarbeiteten Unterlagen

Im zweiten Schritt ist es empfehlenswert, die eben absolvierte Positionierung in die Lebensläufe und Anschreiben einzuarbeiten. Dabei ist zu beachten, je nach Stellenanzeige und Unternehmen lediglich diejenigen Inhalte aufzuführen, die relevant sein können. Auf alle anderen Inhalte, die nicht in den Kontext passen, sollte man radikal verzichten. Auf diese Weise gelingt es, die Bewerbungen unterschiedlich aufzubauen und ihnen eine individuellere Note zu verleihen. Übrigens sollten nicht nur frühere Tätigkeiten aufgeführt werden. Auch die dabei erzielten Erfolge sind es wert, in die Unterlagen einzufließen. Unternehmen kaufen sich schließlich erfolgreiche Mitarbeiter ein, daher ist nicht nur deren Erfahrung, sondern auch eine Leistungsbilanz interessant. Nicht selten sind diese bewältigten Herausforderungen das Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Bewerbern, da Erfolge so gut wie nie aufgeführt werden.

3. Den Fokus erweitern

Darüber hinaus empfiehlt es sich, nicht nur im offenen Stellenmarkt nach freien Positionen zu suchen, sondern vielmehr mit Initiativbewerbungen auch das eigene Vorgehen aktiv zu gestalten. Damit ist es möglich, auf Jobs zu stoßen, die sich in den Stellenanzeigen nicht finden lassen. Dabei werden die Entscheider in den Unternehmen direkt angesprochen – statt der Human-Ressources-Abteilung kann die Bewerbung also an die Führungsebene gerichtet werden. Ein Tipp, der sich insbesondere für Bewerber anbietet, die selbst in eine gehobene Stellung gelangen möchten.

4. Alleinstellungsmerkmale im Gespräch

Zudem muss auch im Vorstellungsgespräch eine Unterscheidung zu anderen Bewerbern angestrebt werden. Sie gelingt, indem nur die wichtigsten Karrierestationen aufgeführt werden, die für die jetzt diskutierte Stelle relevant sein können, auch hierbei konzentriert man sich nur auf die Überschneidungen zu den Anforderungen der Stelle. Dominik Roth rät zu dem Schema: Wer bin ich? Was habe ich getan? Wo will ich hin? Im Zuge der Schilderungen der eigenen Erfahrung, sollte man – analog zum Lebenslauf – nicht nur die eigene Handlung schildern, sondern auch über messbare Ergebnisse sprechen.

5. Ein Schema einhalten

Personalchefs lieben es, ihre Fragen anhand der Critical-Incident-Methode zu stellen. Sie zielen damit auf negative Erfahrungen beim Bewerber ab und wollen herausfinden, wie er diese gemeistert hat. Der Kandidat sollte sich darauf vorbereiten. Für ihn ist es wichtig, nicht alleine die Erfolge früherer Stationen zu nennen – sondern ebenso darzulegen, wie er sich in bestimmten Situationen verhalten hat, um den Erfolg erst herbeizuführen. Situation – Handlung – Ergebnis -Wer dieses Schema einhält, positioniert sich und seine Leistungen richtig – und unterscheidet sich zugleich von anderen Bewerbern.

Über Dominik Roth:

Dominik Roth ist Headhunter und Partner bei Mercuri Urval – einer global führenden Personalberatung, die in der Vermittlung und Potenzialbeurteilung von Führungskräften spezialisiert ist. Er unterstützt Hidden Champions und Technologieführer aus dem industriellen Mittelstand bei allen Themen rund um Headhunting und Management-Diagnostik. Weitere Informationen unter: https://www.mercuriurval.com/de-de/contact-us/unsere-berater/germany/munchen/dominik-roth/

Oder hören Sie für weiterführende Tipps gerne in seinen beliebten Karriere-Podcast „CEO Career Code“ rein: https://apple.co/365o26y (alternativ auch auf Spotify oder Google verfügbar)

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Pressekontakt von Dominik Roth:
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Quelle: ots